Erst kürzlich wurde bekannt, dass Oliver Berben (42) für das ZDF eine Mini-Serie über das Leben von Anne Frank (✝15) produzieren wird. Schon jetzt melden sich erste Kritiker und nennen das Projekt respektlos.

Als Leidtragender sieht sich in dieser Geschichte der Schweizer Anne-Frank-Fonds, der nach eigener Aussage zuerst eine neue Kino-Verfilmung geplant habe. Die Idee, das Leben der 15-Jährigen basierend auf ihren Original-Tagebuchtexten zu verfilmen, sei vor zwei Jahren nicht vom ZDF unterstützt worden. Dass nun doch ein Zweiteiler von Oliver Berben fürs Fernsehen produziert wird, empfindet der Fonds als Schlag ins Gesicht. In einer Mitteilung werfen Verantwortliche des Fonds dem ZDF vor, Quote vor Qualität und Seriosität zu stellen.

Das ZDF wehrte sich in der Süddeutschen Zeitung gegen die Kritik: "Unter anderem hatte die Idee, Gegenwart und Geschichte mit einem modernen dramaturgischen Ansatz zu verbinden, um so auch jüngere Zuschauer für das Thema zu interessieren, die Programmverantwortlichen des ZDF überzeugt."

Die Aussage des ZDF, dass mehrere Projekte zu dem Thema dem Anliegen nicht schaden würden, klingt logisch. Bleibt abzuwarten, ob die Verfilmungen es beide schaffen werden, beim Publikum ein neues Bewusstsein für das Thema zu generieren.

Wachsfigur von Michael Jackson im August 2016 bei Madame Tussauds in Washington D.C.
Getty Images
Wachsfigur von Michael Jackson im August 2016 bei Madame Tussauds in Washington D.C.
Wachsfigur von Michael Jackson im August 2016 bei Madame Tussauds in Washington D.C.
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Wachsfigur von Michael Jackson im August 2016 bei Madame Tussauds in Washington D.C.


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