Der heute 31-jährige Michael Egan ging vor Kurzem mit einem schweren Vorwurf an die Öffentlichkeit: Er beschuldigte Bryan Singer (48), einen bekannten Hollywood-Regisseur, des Missbrauchs. Als Teenager wäre Egan von ihm mehrfach vergewaltigt worden. Damit wurde nicht nur ein Fall, sondern eine ganze Hollywood-Parallelwelt bekannt.

Was Hollywood-Expertin Sibylle Weischenberg zu diesen schrecklichen Missbrauchsfällen sagt, seht ihr in dieser "Coffee Break"-Episode:

Nachdem Egan Singer anklagte, kamen schon böswillige Gerüchte auf, dass alles strategisch geplant wäre, da der Regisseur gerade an dem neuen, mit Spannung erwarteten X-Men-Streifen arbeitet. Doch auf einer Pressekonferenz macht das Opfer noch einmal deutlich, wie sehr er noch immer leidet: "Ich wünsche es keinem meiner Feinde, das zu erleben, was ich als Kind durchmachen musste und Leben gingen dadurch verloren. Leute haben Selbstmord begangen." Bei diesem Termin hatte er seine Mutter dabei, die die Vergangenheit ihres Sohnes natürlich ebenfalls mitnimmt.

Auf die Frage der Reporter, ob sie denn von dem zwei Jahre andauernden Missbrauch nichts mitbekommen hätte, antwortet sie: "Wenn diese Pädophilen Messer an die Kehlen halten, Pistolen in deinen Mund stecken, Bodyguards haben, die über ihnen stehen und sagen, dass sie ihnen das Genick brechen, sie unter Wasser drücken, bis sie fast ertrinken, sie in einen Waffenschrank einsperren, bis sie nicht mehr atmen können - dann sag mir, würde es dir dein Teenager sagen oder wäre er wie versteinert? Wären sie total verängstigt, wenn ihre Familie Todesdrohungen bekäme? Dann denkst du darüber nach. Ich hoffe, du musst niemals das durchmachen, was wir durchgemacht haben." Nachdem ihr Sohn als Jugendlicher so eingeschüchtert wurde, ist es wohl nicht verwunderlich, dass er erst über zehn Jahre später die Wahrheit erzählen kann.

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