Im Missbrauchsskandal um X-Men-Regisseur Bryan Singer (48) geht die erhitzte Debatte um Schuld oder Nicht-Schuld weiter. Nachdem Singer sich vor wenigen Tagen zum ersten Mal selbst zu den Anschuldigungen äußerte, wartet sein Anwalt nun mit neuen vermeintlich stichhaltigen Fakten auf, die Singers Mitwirken an den mutmaßlichen Missbrauchsfällen widerlegen sollen.

Singers Anwalt hatte dem Regisseur vor einigen Tagen bereits ein Alibi gegeben, das beweisen soll, dass Singer überhaupt nicht am vermeintlichen sexuellen Missbrauch beteiligt gewesen sei. Und jetzt will der Anwalt auch handfeste Beweise dafür haben: Neben bereits genannten Kreditkartenbelegen und Rufnummern-Auflistungen soll es nun mehr als 100 Personen geben, die angeblich bezeugen könnten, dass Singer zum Zeitpunkt des Vorfalls überhaupt nicht auf Haiwaii war. Das mutmaßliche Opfer Michael Egan hatte nämlich behauptet, Singer habe ihn auf der Inselkette sexuell missbraucht. "Jeder, der behauptet, ein Zeuge davon zu sein, dass Bryan auf Hawaii mit Egan zusammen gewesen sei, ist ein dreister Lügner", kommentierte der Anwalt die Klage, die von Egan vergangene Woche bei einem Gericht in Hawaii eingereicht worden war. "Wenn diese vorgeblichen Zeugen jemals das Wort erheben und unter Eid aussagen, dann werden wir bezeugen, dass sie Lügner sind."

Singers Anwalt warf dem Anwalt des angeblichen Opfers außerdem vor, sich vor Einreichen der Klage nicht bei ihm gemeldet zu haben. Dem klagenden Egan gehe es nur um das Geld, das er durch Entschädigungszahlungen bekommen könne, so Singers Anwalt. Und das Ziel sei, Singers "hart aufgebauten Ruf und Karriere" zu zerstören.

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Herman/ Splash News


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