Mit einem triumphalen 4:0-Sieg gegen Portugal ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in die WM 2014 in Brasilien gestartet. Allerdings weiß man nicht nur unter Fußballern: Hochmut kommt vor dem Fall. Wie schnell man wieder unten ist, zeigte unlängst das spanische Team. Und während die DFB-Elf sich darauf vorbereitet, sich im zweiten Gruppenspiel gegen Ghana nicht die Blöße zu geben, denkt Oliver Kahn (45) bereits an die darauffolgende Partie gegen die USA. Der ehemalige Torwart-Titan traut den US-Boys nämlich durchaus zu, Deutschland zu schlagen.

Ohnehin berge das letzte Vorrundenspiel eine Menge Brisanz, da der Coach der USA, Jürgen Klinsmann (49), der ehemalige Bundestrainer ist. Bei der WM 2006 in Deutschland war er sogar noch der Chef des jetzigen DFB-Trainers Joachim Löw (54), der damals noch als Assistent fungierte. Und genau deshalb schätzt Kahn die USA als gefährlichen Gegner ein: "Jürgen weiß, wie Jogi denkt, kennt dessen Schwächen. So kann er der eigenen Mannschaft das Gefühl geben: Wir wissen wahnsinnig viel über die, wir können die Deutschen schlagen. Ein Trumpf, den er psychologisch klug ausspielen wird", erklärte er im Interview mit TV Movie.

Allerdings sieht der Ex-DFB-Torwart die Deutschen im taktischen Bereich klar im Vorteil: "Löw hat Klinsmanns Reformen weitergeführt. Er ist im Vergleich ein detaillierterer Arbeiter auf der taktischen Seite." Einem "Emotional Leader" wie Klinsi traue er jedoch zu, seine US-Boys über sich hinauswachsen zu lassen. Also, DFB-Jungs, nicht vergessen: Hochmut kommt vor dem Fall!

Was die deutsche Nationalelf sonst noch so vor ihren nächsten WM-Spielen zu beachten hat, könnt ihr in dieser "Coffee Break"-Folge erfahren:

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Joachim Löw und Lukas Podolski nach einem Länderspiel 2008Alex Livesey / Getty Images
Joachim Löw und Lukas Podolski nach einem Länderspiel 2008
Lukas Podolski und Joachim LöwPatrik Stollarz / Getty Images
Lukas Podolski und Joachim Löw


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