Diese Begegnung hat seit jeher für ordentlich Zündstoff gesorgt: Wenn im Fußball der Hamburger SV und der FC Bayern München aufeinandertreffen, prallen zwei ganz große Namen der Bundesliga aufeinander. Da können auch mal die Fetzen fliegen. Doch in der gestrigen Partie der beiden Vereine im DFB-Pokal war es weniger der Sport, der für Aufregung sorgte. Vielmehr war es unsportliches Verhalten.

Eigentlich schien es schon fast ein nüchterner Kick zu werden: Der Titelverteidiger aus München spielte souverän auf, ließ sich beim 3:1-Sieg im gegnerischen Stadion das Heft nie aus der Hand nehmen. Doch ein Hamburger wollte den Bayern dennoch unbedingt einen Schlag ins Gesicht verpassen - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Ein Flitzer stürmte auf das Feld und ging mit einem HSV-Schal bewaffnet auf FCB-Topstar Franck Ribéry (31) los. Völlig hasserfüllt zeige er dem Spieler auch noch mehrmals und beidhändig den Stinkefinger. Böses Foul! Aber der sonst als Heißsporn bekannte Ribéry ließ sich nicht beirren und blieb einfach ganz cool.

Weniger gelassen sahen diese Aktion die Bayern-Kollegen. So meinte Thomas Müller (25) im anschließenden Interview mit der ARD: "So etwas ist total sinnlos. Wenn der Herr Flitzer sich das zu Hause noch mal anschaut, wird er hoffentlich nicht sagen, dass das gut war." Und auch der HSV zeigte sich sichtlich beschämt. Prompt ließ er auf Twitter verlauten: "Lieber @FCBayern, lieber Franck #Ribery. Wir entschuldigen uns für die Szene kurz vor dem Ende. Das ist nicht der #HSV!"

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