Irgendwie ist er ja fast schon ein Ehrenbürger Berlins, denn Tom Hanks (58) kommt - privat oder beruflich - immer wieder gerne in die deutsche Hauptstadt. Und nun ist er erneut hier zu Gast: Für den Dreh des Spionage-Streifens "St. James Place" fand sich das Filmteam nämlich vor einigen Tagen in Berlin ein und dreht hier so manche aufregende Szene.

Tom Hanks
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Wo, wenn nicht am Original-Schauplatz sollte der Agenten-Thriller auch auf Film gebannt werden? In dem Drama spielt Tom Hanks nämlich den US Unterhändler James Dondovan, der in den 1960er Jahren, während des Kalten Krieges also, einen Austausch zweier Spione verwirklichen soll. Und dafür wird nicht nur ganz bewusst in Berlin gedreht, sondern natürlich auch historische Requisiten herbeigeschafft. Das zeigt zum Beispiel ein Schnappschuss von der Berliner Location, auf dem neben Tom, der von Kunstschnee umwirbelt wird, ein Schild mit der Aufschrift "Einreise für Bürger: BRD" zu sehen ist. Am Flughafen Tempelhof, wo ebenfalls eine Szene in den Kasten gebracht wurde, rollte man sogar einen echten Rosinenbomber auf das Rollfeld. Tom Hanks und Regisseur Steven Spielberg (67) lassen hierzulande also eine längst vergangene Zeit wieder aufleben - wobei sie selbst in Drehpausen gerne die Annehmlichkeiten der Gegenwart genießen: Filmmeister Steven Spielberg wurde von Fotografen nämlich tatsächlich dabei abgelichtet, als er sich ganz inkognito im Starbucks einen Kaffee holte.

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