"The Interview", der neueste Streifen von Traumduo Seth Rogen (32) und James Franco (36), hat bereits vor Kinostart für ordentlich Zündstoff gesorgt: Vermutlich, weil der Film die Ermordung des nordkoreanischen Staatsoberhauptes Kim Jong-un enthält, wurde von einer Hackergruppe angedroht, sämtliche Vorführorte zu potenziellen Zielen terroristischer Anschläge zu erklären. Vonseiten der beiden Darsteller wurde prompt reagiert: Sämtliche Promo-Termine sind bis auf Weiteres abgesagt. Doch trotz der Tatsache, dass nur ein kleiner Funken im Zunder hier einen echten Flächenbrand auslösen könnte, bleibt Regisseur Seth dabei: Der General wird im Streifen getötet - weil er diese Geschichte auch vertreten kann.

"Es gab einen Moment, in welchem das Studio meinte: 'Sie haben angedroht, gegen diese Produktion ins Feld zu ziehen. Ihr bringt ihn um. Könntet ihr euch vielleicht noch einmal überlegen, ihn doch nicht zu ermorden?' Und wir gaben zur Antwort: 'Nein'", so der bärtige Filmschaffende gegenüber der Zeitung The New York Times. In seinen Augen sei es keineswegs eine zweifelhafte Position, die er in seinem Werk einnimmt - vielmehr verteidigte er diese sogar. Ob "The Interview" wie geplant am 25. Dezember in den USA anlaufen wird, ist im Übrigen auch nicht mehr ganz sicher - manche Kinos sollen den Film bereits komplett aus ihrem Programmplan gestrichen haben.

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Schauspieler James Franco bei den Golden Globes 2018
Frederick M. Brown / Getty Images
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James und Dave Franco, "The Disaster Artist"-Stars
Frederick M. Brown/Getty Images
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Seth Rogen bei der Premire von "Preacher"
Jesse Grant/Getty Images for AMC
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