

Pamela Anderson: frostiges Aufeinandertreffen mit Seth Rogen
Pamela Anderson (58) hat bei "Andy Cohen Live" offen erzählt, wie unangenehm ihr Golden-Globes-Abend am vergangenen Wochenende war. Die Schauspielerin saß im Saal ganz in der Nähe von Seth Rogen (43), der für "The Studio" ausgezeichnet wurde – ausgerechnet jener Mann, der als Macher von Pam & Tommy an einer Serie beteiligt war, die sie nie autorisiert hat. "Seth Rogen, er hat das ohne mit mir zu sprechen gemacht, du weißt schon, Pam & Tommy", sagte Pamela im Gespräch. Der Moment im Ballroom, so erklärt sie, habe sich "ein bisschen eklig" angefühlt. Nach ihrer Laudatio auf Rose Byrne (46) verließ sie die Veranstaltung früh und zog sich ins Hotel zurück. "Ich bin ein lebender, atmender Mensch, hallo", sagte sie über das Gefühl, neben ihm zu sitzen.
Im Gespräch führt die Schauspielerin aus, warum die Nähe zu Rogen sie traf: Die Serie habe eine der schwersten Phasen ihres Lebens ausgeschlachtet. "Wie kann jemand eine TV-Serie aus den schwierigen Zeiten deines Lebens machen?", sagte sie bei "Andy Cohen Live". Sie habe das Projekt nie mitgetragen und sich übergangen gefühlt, zumal sie bis heute keine persönliche Kontaktaufnahme erlebt habe. "Vielleicht meldet er sich irgendwann und entschuldigt sich. Nicht, dass das wichtig wäre", so Pamela. Sie beschreibt den Abend als belastend, weil Rogen direkt in Sichtweite war. "Ich fühlte mich irgendwie seltsam dabei, manchmal trifft es dich und du fühlst dich niedergeschlagen", sagte sie.
Pamela blickt seit Jahren kritisch auf die Aufarbeitung jener Vergangenheit, vor allem weil sie darin nicht als Person, sondern als Vorlage behandelt worden sei. "Wenn du eine öffentliche Person bist, heißt es, du hast kein Recht auf Privatsphäre. Aber deine dunkelsten Geheimnisse oder Tragödien sollten kein Freifahrtschein für eine TV-Serie sein", sagte sie im Interview. Sie gab zu, sich in solchen Hollywood-Räumen oft fehl am Platz zu fühlen und alten Bekannten aus Malibu auszuweichen, statt das Gespräch zu suchen. Eine direkte Konfrontation mit Rogen blieb aus – "in meinem Kopf habe ich ihm aber gesagt, wie ich mich fühle". Privat sucht die Ikone Ruhe, verlässt Veranstaltungen lieber früh und konzentriert sich auf Arbeit und Familie. "Alles ist gut", betonte sie, ohne das Bedürfnis, Vergangenes noch einmal zu durchleben.







