Die Experten waren sich bereits vor der Wahl zum Weltfußballer des Jahres einig: Manuel Neuer (28), unser Weltmeistertorwart, zweimaliger Welttorhüter und nominiert für den "Ballon d'Or" 2014, hat trotz seiner überragenden Leistung in Brasilien höchstens Außenseiterchancen auf den begehrten FIFA-Titel. Und tatsächlich belegte unser Spitzenkeeper in der Abstimmung am Ende nur den dritten Platz. Cristiano Ronaldo (29) darf sich nun dreimaliger Gewinner des "Goldenen Balls" nennen. Auf dem zweiten Platz, ganz knapp vor Manuel, landete Lionel Messi (27). Ohne Zweifel alle Drei tolle Spieler - doch wie bitter muss diese Entscheidung für unsere unumstrittene Nummer eins sein?

Cristiano Ronaldo
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Cristiano Ronaldo

Eigentlich gar nicht! Manuel Neuer kommentierte seine Niederlage bei der Gala in Zürich laut Spiegel Online nämlich so: "Ich verlasse dieses Haus mit einem Grinsen. Es ist ein gewonnener Tag für mich. Das ganze Jahr 2014 war einfach unglaublich für mich, wir haben so viele Erfolge feiern dürfen. Es wird für immer in Erinnerung bleiben." Auch abseits des Platzes zeigt sich Manuel als fairer Sportsmann.

Franz Beckenbauer
WENN
Franz Beckenbauer

Kritik kommt hingegen von unserem Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer (69): Es war fast zu erwarten. Torhüter haben einen schweren Stand. Die Leute wollen Tore sehen und nicht die Menschen, die Tore verhindern. Ich empfinde es als ungerecht." Auch Philipp Lahm (31) und Toni Kroos (25), die mit Manuel den WM-Titel in Brasilien gewonnen haben, sprachen ihr Bedauern über dessen Niederlage aus.

Cristiano Ronaldo, Manuel Neuer und Lionel Messi
Philipp Schmidli/Getty Images
Cristiano Ronaldo, Manuel Neuer und Lionel Messi

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