Prinz Marcus von Anhalt (48) hat zwar stets ein breites Grinsen auf dem Gesicht, doch das könnte dem Nachtclubbesitzer jetzt vergangen sein. In Augsburg setzte das Gericht heute die Strafe für seine Steuerhinterziehung, wegen der er bereits in Untersuchungshaft saß, fest.

Prinz Marcus von Anhalt
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Mehr als 800.000 Euro hat der 48-Jährige unterschlagen. Das Geld hat der Prinz vor allem für Luxusschlitten hingeblättert. Das wäre alles kein Problem gewesen, hätte er seinen privaten Gebrauch der sechs Wägen nicht als betriebliche Ausgabe ans Finanzamt verkauft. Dafür soll er nun zu einer Haftstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt werden, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Das zumindest hatte die Staatsanwaltschaft gefordert. Von Anhalts Verteidigung aber hatte auf Freispruch plädiert. Ob, wann und für wie lange der Prinz tatsächlich einfährt, ist noch unklar, denn das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Auch ein gekaufter Adelstitel schützt anscheinend vor Strafe nicht. 2006 hatte er mehrere Millionen für den wohlklingenden Prinzentitel geblecht.

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