Die Liste seiner angeblichen Opfer wird immer länger. Seitdem die ersten Missbrauchsvorwürfe gegen Bill Cosby (77) öffentlich bekannt wurden, tauchen in Regelmäßigkeit neue Opfer und Anschuldigen auf. Im Gegensatz zum Fall Stephen Collins (67) gab es von Bill Cosby bisher jedoch kein Schuldeingeständnis. Im Gegenteil: Bill arbeitet weiter, als wäre nichts geschehen und nutzt den Sex-Skandal sogar für Witze in seinem Bühnenprogramm. Jetzt meldete sich wieder eine Frau zu Wort, die bisher noch geschwiegen hatte, nun aber behauptet, ebenfalls zu Cosbys Opfern zu gehören. Heidi Thomas, die in jungen Jahren versuchte, eine Schauspielkarriere zu starten, geht bezüglich des bereits mehr als 30 Jahre zurückliegenden und damit rechtlich verjährten Vorfalls drastisch ins Detail.

Bill Cosby
Splash News
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Wie schon andere Frauen, die gegen den Comedian aussagten, berichtet auch Heidi davon, anscheinend mithilfe eines alkoholischen Drinks betäubt worden zu sein. Auf Anraten ihres damaligen Managers habe sie sich mit dem "The Cosby Show"-Star getroffen. Im Verlauf des Treffens, so Heidi Thomas gegenüber CNN, habe der Schauspieler erklärt: "Wie kannst du jemals eine Person im Rauschzustand spielen, wenn du selbst noch nie betrunken warst?" Daraufhin hätten sie gemeinsam etwas getrunken, wobei sie urplötzlich wie benebelt gewesen sei. Weiterhin verriet Cosbys "neuestes" Opfer, dass Bill Cosby, als sie aufgewacht sei, mit ihr im Bett gelegen habe und sich "in ihren Mund gezwungen habe". Ihre drastische Beschreibung ging derart weiter, dass sie behauptete, Cosby habe zu ihr gesagt: "Ich bin dein Freund... dein Freund wird jetzt noch einmal ejakulieren."

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Schreckliche Vorwürfe, die die Anklagende nur deshalb nach all den Jahren öffentlich mache, weil ihre Eltern sie dazu gedrängt hätten. Der mutmaßliche Täter, Bill Cosby, schweigt auch zu diesen neuen Anschuldigungen. Allerdings ließ sein Anwalt Martin Singer schon vor einer Weile bezüglich der Masse an "Opfern" verlauten: "Die neuen, bisher nie gekannten Behauptungen von Frauen, die in den letzten Wochen mit haltlosen, fantastischen Geschichten bezüglich Dingen, die, wie sie sagen, vor 30, 40 oder sogar 50 Jahren vorfielen, an die Öffentlichkeit traten, sind dermaßen eskaliert, dass sie längt den Punkt in die Absurdität überschritten haben."

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