Über die eigentlich humorvolle First Lady Michelle Obama (51) hätte der US-amerikanische Moderator Rodner Figueroa vielleicht doch lieber keinen Witz machen sollen: So scherzte der Talk-Show-Host des Senders Univision am Mittwochmorgen in seiner Sendung, Michelle sehe aufgrund ihres Make-ups aus wie eine Dame aus dem Cast von "Planet der Affen" - uncharmant, zugegeben. Aber musste man ihn deswegen gleich feuern? Rodner will wissen: Er hätte seinen Job sicherlich behalten können, hätte man nicht direkt vom Weißen Haus aus Kontakt zu seinen Vorgesetzten gesucht!

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Denn rassistisch sei die Äußerung auf keinen Fall gewesen, erklärte das Fernsehgesicht in einem offenen Brief an Michelle: Er komme selbst aus einer Familie mit bunt durcheinander gewürfelten Wurzeln, er sei Halb-Latino und der einzige TV-Moderator aus diesem Kulturkreis, der offen zu seiner Homosexualität stehe. "Ich war schon immer ein Kämpfer für die Rechte der Minderheiten, ich wurde selbst diskriminiert", so zitiert TMZ aus der Botschaft.

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Zudem fügte Rodner noch hinzu, dass er beide Male für Michelles Ehemann Barack (53) bei den Präsidentschaftswahlen gestimmt hätte. Ob ihm das seine Stelle wohl zurückbringen kann?

Michelle Obama, First Lady
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