Ist die Akte im Kindesmissbrauch-Fall von Michael Jackson (✝50) etwa doch noch nicht geschlossen? Mehr als fünf Jahre nach dessen Tod könnte der Prozess tatsächlich neu aufgerollt werden.

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Wade Robson und James Safechuck haben bereits 2013 und 2014 Klage gegen den einstigen King of Pop eingereicht und damit Schlagzeilen gemacht. Wie Page Six berichtet, wird nun ein Richter entscheiden, ob posthum erneut gegen Michael Jackson vor Gericht verhandelt wird. Dagegen würde sprechen, dass sich beide Kläger lange nach Ablauf der gesetzlichen Frist bei Gericht vorstellten. Sollte der zuständige Richter am Dienstag ihrem Antrag aber stattgeben, so könnten die Chancen für die angeblichen Opfer diesmal nicht schlecht stehen. Denn mittlerweile gibt es eine größere Beweislage, die Jackson überführen könnte: Demnach habe er mehr als 200 Millionen Dollar an 20 vermeintliche Opfer gezahlt, um diese angeblich zum Schweigen zu bringen.

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"Jackson war sehr erfolgreich mit seinen Bemühungen, mein Klient ließ die wiederholten Akte des sexuellen Missbrauchs über sich ergehen und wurde der Gehirnwäsche unterzogen", so der Anwalt eines Klägers. Das Urteil am Dienstag wird mit Spannung erwartet.

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