Der große Newtopia-Skandal zu Beginn der Woche schlägt noch immer hohe Wellen. Trotz des Besuchs der Rüpel-Rapperin Lady Bitch Ray ist der Fake-Vorwurf noch immer nicht vom Tisch - und wird vom Publikum heiß diskutiert. Nun nahm erstmals John de Mol (59), der Produzent der Reality-Show, Stellung zu den Vorwürfen.

John de Mol
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Der Niederländer wurde am Montagmorgen mit der Nachricht konfrontiert, eine Mitarbeiterin habe Regieanweisungen an die Pioniere gegeben. Gegenüber Bild erklärt er nun ihr Verhalten: "Ich würde es definitiv als menschliches Versagen bezeichnen. Sie hat einen Anruf bekommen, dass die Atmosphäre drohen würde, zu aggressiv zu werden." Es sei ein Fehler gewesen, so der Fernseh-Mogul, der jedoch auch noch einmal die Echtheit der Show unterstrich: "Von allen Reality-Formaten ist 'Newtopia' mit Sicherheit am wenigsten beeinflusst. Es ist also real." Nur in schweren Ausnahmefällen würde von außen eingegriffen - dies sei zum Beispiel in der niederländischen Ausgabe in 14 Monaten erst zwei Mal passiert.

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Von "Newtopias" Zukunft in Deutschland ist John de Mol jedoch nach wie vor überzeugt und schließt ein vorzeitiges Ende des TV-Experiments kategorisch aus: "'Newtopia' ist ein langfristiges Projekt. Ein Fußballspiel dauert zweimal 45 Minuten. Wir haben bei 'Newtopia' erst fünf Minuten gespielt …"

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