2001 erschien der erste Teil der Harry Potter-Reihe. Die Romanverfilmung schlug ein, wie eine Bombe und überraschte damit sehr viele. Auch einige Schauspieler wurden wohl vom Megahype um den kleinen Zauberer eines Besseren belehrt, denn sie sagten jeweils für die Verfilmungen ab und ärgerten sich möglicherweise im Nachhinein ganz schön.

Viggo Mortensen, Orlando Bloom und Ian McKellen in "Herr der Ringe"
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Viggo Mortensen, Orlando Bloom und Ian McKellen in "Herr der Ringe"

Da wäre zum Beispiel Hugh Grant (54). Er soll ursprünglich für die Rolle des Gilderoy Lockhart angefragt worden sein. Doch Hugh soll offenbar abgesagt haben, wie die amerikanische Website teen.com wissen will. Stattdessen konnte man Kenneth Branagh (54) als Professor der Verteidigung gegen die dunklen Künste gewonnen werden. Auch Rosamund Pike (36) wollte wohl nicht Teil der Potter-Mania werden. Sie hatte demnach ein Angebot für die Rolle der Rita Kimmkorn (im Original Rita Skeeter). Die Zeitungsredakteurin wurde dann von Miranda Richardson übernommen.

Michael Gambon als "Albus Dumbledore"
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Michael Gambon als "Albus Dumbledore"

Die Liste der Absager-Promis geht sogar noch weiter: Ian McKellen (75), der schon als Gandalf in "Herr der Ringe" überragend war, sollte in Harry Potter die Verkörperung von Albus Dumbledore übernehmen. Doch eine Heldenrolle war dem Star genug. In einem früheren Interview erklärte er einst: "Ich hatte genug um die Ohren wegen einer Legendenrolle. Zwei wären einfach zu viel gewesen." Stattdessen wurde eben Michael Gambon zur Legende.

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Die Rolle der Bellatrix Lestrange, die grandios von Helena Bonham Carter (48) verkörpert wurde, hätte fast eine andere Schauspielerin bekommen, wenn sie denn nur gewollt hätte. Helen McCrory soll nämlich ebenfalls abgesagt haben. Interessant wäre es auch geworden, wenn Tilda Swinton (54) als Professor Sybill Patricia Trelawney zu sehen gewesen wäre. Aber auch Emma Thompson hat ihre Rolle dann super gespielt.

Hugh Grant
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Hugh Grant
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