Die Bombendrohung beim Germany's next Topmodel-Finale am Donnerstag sorgte natürlich für zahlreiche überstürzte Berichte in den Medien. Schnell wurde über das Internet verkündet, was sich gerade in der SAP-Arena in Mannheim abspielte. Der Sender kritisiert das jedoch sehr stark, denn durch die rasende Berichterstattung hätte es schnell zu noch größeren Problemen kommen können.

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"Ich kann mich nur bedanken bei der besonnenen Arbeit der Security und der Polizei, weil wir es verstanden haben eine Halle ohne Zwischenfälle zu räumen. Deswegen mussten wir auch zunächst von einem technischen Defekt sprechen, um eine Panik zu verhindern", lässt ProSieben-Sprecher Christoph Körfer erst einmal gegenüber dem Sat.1.-Frühstücksfernsehen verlauten. Weiterhin heißt es jedoch: "Daran haben sich leider nicht alle Medien gehalten. Die Medien haben relativ unreflektiert von einer Bombendrohung gesprochen und haben damit billigend in Kauf genommen, dass hier eine Panik in der Halle ausbricht."

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Auch auf Twitter nahm der Sender andere Medien in die Kritik. Beispielsweise wurde nämlich berichtet, dass Heidi Klum (41) die Halle panisch verlassen habe, und dass es sogar Verletzte gegeben habe. Dies wurde von ProSieben jedoch dementiert.

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