Jules Bianchis Kampf um sein Leben hat ein Ende gefunden. Der Formel-1-Pilot, der seit Oktober 2014 infolge eines Unfalls neun Monate lang im Koma lag, konnte nicht mehr aufgeweckt werden. Via Facebook hatte seine Familie am Samstagmorgen erklärt, dass ihr geliebter Jules nicht mehr aufwachen werde. Neun Monate lang kämpften die Ärzte um das Leben des verunglückten Rennfahrers, doch schließlich gab es keine Hoffnung mehr.

Jules Bianchi
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In den vergangenen Monaten waren seine Angehörigen tagtäglich an seiner Seite, doch mit jedem Monat schwand die Hoffnung auf Genesung mehr und mehr. Alle litten unter der Situation. Bianchis Vater Philippe erklärte in einem Interview im französischen Radio: "Es ist unerträglich, eine tägliche Folter. Wir haben manchmal das Gefühl, verrückt zu werden. Für mich ist es schlimmer, als wenn er gestorben wäre."

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Philippe Bianchi war zudem davon überzeugt, dass sein Sohn Jules nach dem Erwachen aus dem Koma große Schwierigkeiten gehabt hätte, sich mit einer möglichen Behinderung abzufinden. Trotz der extrem offenen Worte über Bianchis Schicksal bittet die Familie aktuell darum, dass ihre Privatsphäre respektiert wird. Sie brauchen nun viel Zeit, um den Verlust zu verarbeiten.

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