Sein Horror-Crash überschattete die gerade beendete Formel 1-Saison: Jules Bianchi verunglückte im Oktober beim Grand Prix von Japan so schwer, dass er ins künstliche Koma versetzt werden musste. Zwar ist der Franzose mittlerweile bereits aus diesem erwacht, doch die Umstände, die zum Unfall führten, blieben bislang unklar. Nun beleuchtet ein offizieller Bericht eines Expertengremiums den Crash.

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Demnach sei Jules mit seinem Formel 1-Boliden auf regennasser Fahrbahn zu schnell gefahren. Dies berichtet Bild auf Berufung des Reports. Aufgrund eines vorhergehenden Unfalls wurden für die Fahrer gelbe Flaggen geschwenkt - ein Warnzeichen, das die Piloten auffordert, abzubremsen und langsamer zu fahren. Bianchi hielt sich nicht an diese Regel, weshalb ihn laut der Experten eine Teilschuld trifft. Weshalb er sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielt, konnte der Bericht auch nicht aufklären.

Jules Bianchi
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Jules Bianchi

Doch für Familie und Fans ist neben der Aufklärung des Unfallherganges wichtiger, dass es Jules langsam wieder besser geht: Obwohl er sich nicht mehr im künstlichen Koma befinde, sei sein Zustand weiter kritisch.

Jules Bianchi
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