Die Vorwürfe gegen Bill Cosby (78) nehmen einfach kein Ende. Mehr als 40 Frauen haben sich bereits dazu geäußert, dass der Schauspieler sie missbraucht, unter Drogen gesetzt oder sie mit Alkohol gefügig gemacht haben soll. Jetzt haben sich zwei weitere Frauen gemeldet, an denen sich Bill in den 1970er Jahren vergangen haben soll.

Bill Cosby
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Bei einer Pressekonferenz in New York schilderten eine ehemalige Stewardess und eine Schauspielerin unter Tränen, wie Bill sie betäubt und vergewaltigt haben soll. Schauspielerin Charlotte Fox lernte den Comedian 1974 kennen, in Hugh Hefners (89) Playboy Mansion soll es dann zu dem schrecklichen Vorfall gekommen sein. Stewardes Elizabeth aß mit Bill in einem japanischen Restaurant. Danach begleitete sie ihn auf sein Hotelzimmer, wo der Sitcom-Star sie zum Sex gezwungen haben soll. Das berichtete Fox News.

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Doch immer wieder kommt die Frage auf, warum die vermeintlichen Opfer erst so viele Jahre nach den furchtbaren Ereignissen ihre Geschichte erzählen. "Sie äußern sich jetzt, weil sie wollen, dass die Welt weiß, was sie durchleiden mussten, weil sie das Pech hatten, einen Mann zu treffen, den sie bewunderten und von dem sie dachten, dass sie ihm vertrauen konnten - Bill Cosby", sagte die Anwältin Gloria Allred auf der Pressekonferenz. Sie vertritt mittlerweile mehr als 25 Frauen, die Bill vorwerfen, ohne ihre Zustimmung sexuelle Handlungen mit ihnen begangen zu haben.

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Gloria Allred kündigte an, dass es noch weitere Enthüllungen geben werde. Immer mehr vermeintliche Opfer würden sich bei ihr melden und um Hilfe bitten. Die meisten der Taten seien aber strafrechtlich nicht mehr relevant, da sie bereits viele Jahre zurückliegen. Im Fall eines minderjährigen Opfers will die Anwältin allerdings vor Gericht ziehen, eine Anhörung sei für den neunten Oktober geplant.