Mit Sicherheitslücken ist es so eine Sache. Normalerweise interessiert ja niemanden, was in privaten E-Mails steht. Problematisch wird es bei Promis oder noch schlimmer: bei Politikern. 32.000 private E-Mails der Demokratin Hillary Clinton (67) wurden gehackt und stehen derzeit zum Verkauf. Für stolze 500.000$.

Oft können kleine Fehler zum Verhängnis werden. Ein Insider verriet dem Portal RadarOnline.com, dass "Hillary oder jemand aus ihrem Team" vergessen habe, die betroffenen E-Mails zu löschen. So können hochsensible Daten an die Öffentlichkeit gelangen. Die Dokumente datieren auf die Zeit, als Clinton US-Außenministerin war. Inhaltlich betreffen die Schreiben also beispielsweise Informationen zu Geiselnahmen in Algerien. Doch nicht nur Textstücke sind betroffen. Glaubt man dem Insider, seien auch viele E-Mails mit wichtigen Anhängen versendet worden.

Da waren Clinton und ihre Angestellten wohl zu leichtsinnig. Dabei weiß heute jeder, wie wichtig es ist, sein Postfach richtig zu schützen. Die Demokraten sind aber nicht nur wegen dieses Vorfalls besorgt. Sie bangen auch um die Wählerstimmen bei der nächsten Präsidentschaftswahl, bei der Hillary Clinton kandidieren möchte.

Eine kleine Rechnung: Angeblich erhält die 67-Jährige 300.000$ pro Rede. Dann könnte sie ihre Mails nach zwei Auftritten doch sicherheitshalber selbst zurückkaufen.

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