Manuel Charr (30) und seine Angehörigen können endlich aufatmen. Der Mann, der dem Profiboxer in den Bauch schoss, hat sich selbst gestellt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Während der Schütze das Urteil der Behörden abwarten muss, hat er von seinem Opfer jedenfalls keine bösen Gedanken mehr zu fürchten. Denn Manuel hat ihm die Tat bereits verziehen!

Manuel Charr
Facebook/officialmanuelcharr
Manuel Charr

Der Sportler hegt gegenüber dem Verbrecher keine schlechten Gedanken, wie er gegenüber Bild offenbarte. "Ich verzeihe ihm. Den Vorfall muss er mit sich und seinem Gott klären", verdeutlichte der 30-Jährige, nachdem der Schütze verhaftet wurde. Er sei der Überzeugung, dass er aus Neid heraus gehandelt habe. Dafür würden die Provokationen auf Facebook sprechen, mit denen der Mann vor dem Zwischenfall bereits versucht habe, Manuel aus der Ruhe zu bringen.

Manuel Charr
Facebook/Manuel Charr
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Am Vorabend der Tat hatte er Fotos von Manuels letzter Niederlage ins Netz gestellt und den Sportler damit bewusst reizen wollen. Als der Boxer anschließend über die sozialen Medien bekannt gab, in welchem Imbiss er sich aufhielt, fackelte sein Widersacher nicht lang und fuhr zu eben diesem, um einen Schuss auf Manuel abzufeuern. Der 25-Jähriger bekannte sich Anfang dieser Woche nun selbst zu der Tat im Polizeipräsidium Essen.

Manuel Charr
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