Als Alan Rickman (✝69) am Donnerstag überraschend seiner Krebserkrankung erlag, ging ein bestürzter Ruck durch die Schauspielriege. Den Fans wird er vor allem durch seine markante Rolle als Professor Snape aus der Harry Potter-Saga in Erinnerung bleiben. Dementsprechend drückten viele Kollegen der erfolgreichen Filmreihe ihre tiefe Trauer in den sozialen Netzwerken aus. Auch Emma Watson (25) reihte sich in den Gedenkreigen ein und erntet für ihre Worte nun einen erheblichen Shitstorm.

Alan Rickman
Chris Jackson / Getty Images
Alan Rickman

Während Emma bei Facebook rührende letzte Worte zum Tod von Alan Rickman fand, postete sie bei Twitter ein Zitat des Schauspielers. "Es ist nichts falsch daran, als Mann ein Feminist zu sein. Ich denke, es ist für beide Geschlechter ein eindeutiger Vorteil." Diese Worte äußerte der Darsteller im März 2015 in einem Interview mit dem australischen Sender ABC, als er sich über die Benachteiligung weiblicher Schauspieler beschwerte. Auch Emma setzt sich seit einigen Jahren als Uno-Botschafterin für die Gleichberechtigung von Frauen ein.

Emma Watson
Johns PKI / Splash News
Emma Watson

Viele Fans der 25-Jährigen haben diese Botschaft daher in den falschen Hals bekommen: Sie werfen der Schauspielerin nun vor, den Tod von Alan Rickman gekonnt zum Anlass zu nehmen, um ihre Kampagne #HeForShe zu promoten. "Sie nutzen den Tod eines Menschen, um ein völlig anderes Ziel zu verfolgen", bringt ein Instagram-Follower die Kritik auf den Punkt.

Alan Rickman, Emma Watson, Daniel Radcliffe und Rupert Grint
HOSAIN,MUNAWAR / ActionPress
Alan Rickman, Emma Watson, Daniel Radcliffe und Rupert Grint