Die diesjährigen Oscars stehen momentan unter keinem guten Stern. Hollywoodgrößen wie Jada Pinkett Smith (44) und ihr Ehemann Will Smith (47) lehnen sich gegen die Verleihungen auf, weil dunkelhäutige Schauspieler wie sie in den jeweiligen Kategorien nicht bedacht wurden. Nun soll sich auch Kristen Stewart (25) der Rassismus-Debatte angenommen haben und mit ihrem Statement die Gemüter einmal mehr erhitzen.

Im Gespräch mit dem Magazin Variety hat sich die 25-Jährige angeblich zu den Diskriminierungs-Vorwürfen gegen die Acadamy Awards geäußert: Das Thema sei momentan überall präsent "und es ist langweilig". Kommentatoren drehten der Twilight-Darstellerin aus dieser Aussage prompt einen Strick und schrieben, dass Kristen die Benachteiligung ihrer dunkelhäutigen Kollegen nicht interessiere.

Das Problem dabei ist, dass das Magazin die Brünette falsch zitierte: Das Medium hat sie offenbar nach fehlenden Möglichkeiten für Frauen in der Filmbranche gefragt - nicht nach der Beeinträchtigung der schwarzen Schauspieler Hollywoods. Variety veröffentlichte mittlerweile eine Korrektur des Interviews und bat seine Gesprächspartnerin um Verzeihung.

Blake Lively und Ryan Reynolds bei der MET-Gala in New YorkMike Coppola/Getty Images
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Kristen Stewart bei der Premiere ihres Films "Come Swim"Valerie Macon/GettyImages
Kristen Stewart bei der Premiere ihres Films "Come Swim"
Kristen Stewart bei den ELLE Women in Hollywood Awards 2016 in Los AngelesMichael Kovac / Freier Fotograf
Kristen Stewart bei den ELLE Women in Hollywood Awards 2016 in Los Angeles


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