Nachdem er vor mehr als 10 Jahren als peinlicher DSDS-Moppel in den Fokus der Öffentlichkeit rückte, wurde er belächelt und unterschätzt, gemobbt und beschimpft. Menderes (32), der nicht etwa mit falscher Selbsteinschätzung oder zu hohem Selbstbewusstsein bestraft wurde, suchte bewusst nach Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit und Zuwendung, die er vor allem in seiner Kindheit schwerlich vermissen musste. In einem schockierenden Interview sprach der Musiker jetzt erstmals über sein schweres Leben und offenbarte, wie schlimm es zwischenzeitlich wirklich um ihn stand.

Menderes
RTL / Stefan Menne
Menderes

"Manchmal dachte ich: Es geht nicht mehr. Ich mach Schluss", verriet Menderes jetzt in einem schmerzlichen Interview mit dem Magazin Closer im Bezug auf sein schweres Leben im Kreise seiner lieblosen Eltern. In Australien kämpfte Menderes zuletzt um die begehrte Dschungelkrone, konnte sich letztendlich die Goldmedaille sichern! Ganz so glücklich verlief sein Privatleben bislang leider nicht! "Meine Mutter behauptete, ich hätte einen Wasserkopf, und wollte mich loswerden. Eines Tages steckte mir mein Stiefvater 50 Mark in die Tasche und setzte mich ganz allein in ein Taxi", erklärte der Sänger weiter, an Herzlichkeit habe es ihm zeit seines Lebens gefehlt. Eine Tatsache, an der er noch immer zu knabbern hat. "Liebe habe ich nie erfahren, Aufmerksamkeit schon gar nicht. Wie soll man Selbstwertgefühl entwickeln, wenn man täglich gesagt bekommt, dass man nichts wert ist."

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Angst, Frust und sogar Selbstmordgedanken waren die Folge. "Er war oftmals zu Tode betrübt. Auch heute noch sitzen wir manchmal mit ihm zusammen und er wirkt ganz abwesend. Das ist noch der Verarbeitungsprozess", bestätigte auch Menderes' Onkel Ibrahim. Die große Anerkennung während seiner Zeit im Dschungel dürfte dem Langzeit-Castingteilnehmer wahrlich gut getan haben. Aus dem plötzlichen Hype um seine Person dürfte Menderes jetzt einiges an Kraft schöpfen können. Ob er mit seiner schweren Vergangenheit endlich abschließen kann? Es sei ihm zu wünschen!

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RTL / Stefan Menne
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