Seit mehreren Jahren kämpft Kesha (28) in einem Prozess gegen ihren Musikproduzenten Dr. Luke (Lukasz Gottwald). Die Sängerin hat ihn wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung angezeigt - der Produzent reagierte mit einer Gegenklage. Jetzt gab es eine erste Entscheidung: Die Blondine brach daraufhin in Tränen aus!

Dr. Luke und Kesha
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Dr. Luke und Kesha

Seit ihrem letzten großen Hit "Timber" gab es keine neue Musik aus der Feder von Kesha. Das liegt daran, dass sie immer noch an den Plattenvertrag mit Dr. Luke gebunden ist, wie Huffington Post berichtet. Seine Firma, die zum Musik-Gigant Sony gehört, untersagt der Musikerin mit einem anderen Label neue Hits zu produzieren. Musik mit dem Mann zu machen, der sie angeblich sexuell belästigt haben soll, kommt für sie nicht infrage.

Kesha
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Kesha

Heute hoffte Kesha vor Gericht darauf, dass der Richter sie von dem Vertrag erlöst. Doch es kam anders: Das Gericht entschied, dass sie nicht aus dem Vertrag gelöst wird und somit keine Musik mit einem anderen Label aufnehmen darf. Die Sängerin brach unter Tränen im Gerichtssaal zusammen. Der Richter soll vorgeschlagen haben, einfach mit einem anderen Produzenten aus demselben Label zu arbeiten. Nun setzten sich Fans für ihr Idol ein: Mit einer Unterschriften-Aktion fanden sie knapp 120.000 Menschen, die gegen das Urteil stimmen. Kesha solle demnach nicht mit dem Label arbeiten müssen, bei dem sie sexuell belästigt wurde.

Kesha
Felipe Ramales / Splash News
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