"Widerlich": Kelly Osbourne wehrt sich gegen Bodyshaming
Kelly Osbourne (41) hat genug von den gehässigen Kommentaren über ihr Aussehen. Auf Instagram teilte die Sängerin am Montag einen Screenshot eines Kommentars, der sie als "viel zu dünn und zerbrechlich" bezeichnete und ihr Erscheinungsbild mit einer "Leiche" verglich. "Ich kann nicht glauben, wie widerlich manche Menschen wirklich sind! Niemand verdient diese Art von Missbrauch", schrieb Kelly dazu in ihrer Story. Nur einen Tag zuvor hatte sie die Präsentation der Royal Ascot Millinery Collective Spring/Summer 2026 in London besucht. Als sie Fotos von dem Event auf ihrem Instagram-Account postete, wurde sie mit einer Welle negativer Kommentare konfrontiert, die sich abfällig über ihr Aussehen äußerten.
Es ist nicht das erste Mal, dass Kelly sich gegen Bodyshaming zur Wehr setzt. Bereits im Dezember hatte sie ein emotionales Video veröffentlicht, in dem sie die "widerlichen, schrecklichen, gemeinen, unhöflichen Kommentare" anprangerte, die sie seit dem Tod ihres Vaters Ozzy Osbourne (†76) im Juli erhalten hatte. "Was erwartet ihr von mir? Wie soll ich gerade aussehen?", fragte sie damals. Die Tatsache, dass sie überhaupt aus dem Bett komme und versuche, ihr Leben zu meistern, sollte anerkannt werden, betonte Kelly. Sie erklärte zudem, dass sie derzeit krank sei und ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt worden sei. "Ich verstehe nicht, wie Leute erwarten, dass ich mich einfach erhole und so aussehe, als wäre alles in Ordnung, wenn es das nicht ist", ergänzte sie. Die gemeinen Kommentare würden niemandem helfen, sondern machten die Verfasser lediglich zu Mobbern, stellte sie klar.
Auch Kellys Mutter Sharon Osbourne (73) hatte sich im Dezember zu Wort gemeldet und ihrer Tochter den Rücken gestärkt. In einem Interview mit Piers Morgan (60) verteidigte sie Kelly mit den Worten: "Sie hat recht. Sie hat ihren Vater verloren, sie kann im Moment nicht essen." Bei der bewegenden Grammy-Verleihung in Los Angeles, bei der Ozzy mit einer In-Memoriam-Ehrung gewürdigt wurde, war Kelly bereits mit ihrem extrem schmalen Aussehen aufgefallen. Ihre Transformation versetzte sogar ihre Freunde in Sorge. An der Seite von Bruder Jack (40) und Mutter Sharon hatte sie damals in einem schwarzen, taillierten Kleid versucht, gefasst zu bleiben – während ihre auffallend dünnen Arme bereits für Diskussionen sorgten. Kelly suchte in der Vergangenheit immer wieder den direkten Austausch mit ihren Fans und sprach offen über persönliche Belastungen. Die Musikerin machte deutlich, dass sie ihren Weg transparent teilen will, ohne sich dafür beschimpfen zu lassen. Vor allem nach dem Tod ihres Vaters zeigt sie offen ihre private Verletzlichkeit und macht deutlich, wie sehr sie sich in dieser Phase Respekt wünscht – auch in den sozialen Medien.








