Seit vier Jahren wird Hulk Hogan (62) nun schon von seinem Sextape-Skandal verfolgt. Der Profi-Wrestler verklagte das Medienunternehmen Gawker Media wegen der Veröffentlichung der intimen Aufnahme im Jahr 2012. Jetzt ging die Angelegenheit vor Gericht, und das sprach Hulk Hogan sage und schreibe 115 Millionen Dollar zu!

Hulk Hogan
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Wenn das mal nicht ein Sieg auf ganzer Linie ist. Das Tape, das Hulk Hogan beim Sex mit der Frau seines Freundes Bubba Clem zeigt und gegen seinen Willen ins Internet gelangte, verursachte einen großen Image-Schaden, finanzielle Einbußen aufgrund geplatzter Auftritte und nicht zuletzt einen seelischen Schaden. Genau der ist es, der Hulk Hogan laut The Wrap nun einen Haufen Geld einbringt. Die gerichtliche Jury in Florida befand, dass dem 62-Jährigen die Veröffentlichung der sexuellen Clip-Ausschnitte emotional geschadet und die Verantwortlichen bei Gawker mit ihrem Handeln seine Privatsphäre gestört hätten.

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Für den Gründer und Geschäftsführer von Gawker Media, Nick Denton, ist dieses Urteil ein herber Schlag. Es ist fraglich, ob das Unternehmen die 115 Millionen Dollar stemmen kann, ohne daran selbst zugrunde zu gehen. Doch Nick Denton hält noch an der Option fest, in Berufung zu gehen. Angeblich könne man das Ruder herumreißen, wenn Bubba Clem vor Gericht gegen Hulk Hogan aussage. Ob dieser Plan Erfolg hat, ist jetzt noch nicht abzusehen. Aktuell sieht es erst einmal so aus, als werde Hulk Hogan für seinen Sextape-Skandal mit einer äußerst üppigen Summe entschädigt.

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