Fans des Musikers Bruce Springsteen (66) müssen jetzt ganz stark sein, vor allem die, die bis zuletzt auf das Konzert in Greensboro hingefiebert haben. Der Live-Auftritt ist abgesagt und das nur wenige Stunden vor Beginn. Grund dafür: Ein neues Gesetz im US-Bundesstaat North Carolina, das dem Rocker so gar nicht zu gefallen scheint.

Bruce Springsteen
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Noch immer müssen Menschen, die sich vom Tenor des Mainstreams abgrenzen, mit Diskriminierung und Ausgrenzung leben. Im US-Bundesstaat North Carolina entfachte erst vor wenigen Tagen die Debatte um die Rechte von Transsexuellen, ein neues Gesetz schränkt sie in der Nutzung öffentlicher Toiletten ein. Eine Neuerung, die vor allem bei Rocklegende Bruce Springsteen bitter aufstößt. Als Zeichen des Protestes verkündete er kurzerhand auf seiner Webseite folgendes Statement: "Gerade jetzt gibt es viele Gruppen, Unternehmen und Einzelpersonen in North Carolina, die kämpfen, um den negativen Entwicklungen entgegenzuwirken und sie zu überwinden. Wenn man all dies in Betracht zieht, glaube ich, dass es für mich und die Band an der Zeit ist, Solidarität mit den Freiheitskämpfern zu zeigen." Sein Konzert am Sonntagabend wird aus diesem Grund nicht stattfinden.

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Doch entgegen aller Befürchtungen findet diese mutige Entscheidung jede Menge Unterstützer. "Ich liebe Bruce", ließ Ellen Degeneres auf ihrem Twitter-Account anmerken und auch Kollege James Corden (37) meldete sich überschwänglich zu Wort: "Gerade wenn man dachte, man könnte Springsteen nicht mehr lieben. Was für ein Mann." Auch von seinen Fans bekam der Sänger nichts als Rückendeckung. Na, dieser Einsatz hat sich ja wahrlich gelohnt.

Ellen DeGeneres, Talkshow-Host
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