Rodrigo Alves, der sich nichts sehnlicher wünscht, als wie Barbies Ken auszusehen, scheint nichts dazugelernt zu haben. Eine Infektion, geschuldet durch seine vielen Beauty-OPs, drohte ihm buchstäblich das Gesicht zu zerfressen. Er hatte deswegen bereits ein großes Loch in der Nase. Rodrigo wäre definitiv daran gestorben und wurde deswegen kürzlich in einem Krankenhaus behandelt. Jetzt meldet sich Real-Life-Ken im Netz: Er will mit den OPs weitermachen!

"Ken"-Double Rodrigo Alves
Instagram / Rodrigo Alves
"Ken"-Double Rodrigo Alves

Auf Facebook gab der 32-Jährige zunächst Entwarnung. Die Bedrohung durch die Nekrose (so heißt die Krankheit, bei der einem die Körperteile abfallen) scheint überwunden: "Ich wollte nur mitteilen, dass ich wohlauf bin und alles unter Kontrolle ist. Es gibt nichts, worüber ihr euch Sorgen machen müsstet", berichtete er. Von wirklicher Erholung fehlt jedoch jede Spur, denn auf Instagram berichtete er: "Ich lasse mir von einer bescheuerten Bakterieninfektion nichts kaputt machen. Sie mag meine Nase ruiniert haben, aber nicht mein Selbstbewusstsein." Trotz seiner gesundheitlichen Probleme möchte Rodrigo die Welt eins wissen lassen: Er werde alles tun, um seinem Idol Ken auch weiterhin näher zu kommen: "Und wenn ich für die nächste OP auf den Mars fliegen müsste!"

Rodrigo Alves
James Linsell-Clark / SWNS.com /
Rodrigo Alves

Für den Flugbegleiter ist der Begriff "natürlich" schwer verständlich. Er rechtfertigt seine Schnibbeleien so: "Es ist 2016, verdammt nochmal. Bist du unberührt? Nein! Abgesehen von ein paar Ureinwohnern steht jeder unter irgendeinem Einfluss." Durch seine schwindelerregend vielen Beauty-OPs, 42 an der Zahl, musste der Wahl-Londoner dem Tod bereits mehrfach ins Auge blicken. Bei der letzten Verschönerung passierte es dann: Der künstliche Nasenrücken wurde vom Körper abgestoßen und das führte dazu, dass sich die Wunde entzündete. Das auftretende Loch drohte, sich über sein gesamtes Gesicht auszubreiten und es zu zersetzen. Das scheint Rodrigo aber nicht abschrecken zu können.

Rodrigo Alves
Rodrigo Alves/REX
Rodrigo Alves