Die Harry Potter-Reihe von J.K. Rowling (50) gehört bis heute zu den erfolgreichsten und beliebtesten Büchern der Welt. Auch die Filme spielten über sieben Milliarden Dollar ein. Immer wieder versuchten Menschen, Inhalte der Geschichte vor Veröffentlichung zu erfahren und an die Öffentlichkeit zu bringen. Wie der Herausgeber nun verriet, war letztlich sogar ein britischer Geheimdienst am Schutz der Bücher beteiligt.

J.K. Rowling
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J.K. Rowling

Der Gründer des Verlagshauses Bloomsbury Nigel Newton plauderte in einem Interview mit dem australischen Radiosender ABC kürzlich über die extremen Sicherheitsmaßnahmen, rund um die Harry Potter-Bände. Ihren Höhepunkt erreichte die Situation beim sechsten Band. Man musste die Sicherheitsmaßnahmen um ein Vielfaches erhöhen, da Reporter ständig Mitarbeiter schmieren wollten, damit diese ein Exemplar stehlen würden. Laut Nigel Newton kontaktierte daraufhin die Regierungsbehörde Government Communications Headquarters (GCHQ) den Verlag, um sie zu unterstützen.

Warner Bros.

Die Sorge war groß besonders wegen des traurigen Story-Endes. "Wenn die Zeitungen verraten hätten, dass Dumbledore stirbt, welchen Spaß hätten die Kinder dann noch am Lesen gehabt?", erklärte der Verlagschef die Entscheidung. Von der BBC auf das Thema angesprochen reagierte der Geheimdienst mit Humor: "Wir kommentieren unsere Verteidigung gegen die dunklen Künste nicht."

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Erst Anfang des Jahres verstarb "Snape"-Darsteller Alan Rickman (✝69) überraschend an seiner Krebserkrankung. Wie glücklich er noch in einem seiner letzten Interviews war, seht ihr im Video.