Mit seinem Hosen-Grapscher am Spielfeldrand des EM-Spiels Deutschland gegen die Ukraine am vergangenen Sonntag sorgte Joachim Löw (56) für einen ordentlichen Medienrummel. Als wüsste er nicht, dass um ihn herum zig Kameras aufgebaut sind und auch ihn erwischen könnten, fasste er sich offenbar an sein bestes Stück, rückte alles wieder an Ort und Stelle und krönte das Ganze mit einem Handschnüffler. Bei der DFB-Pressekonferenz am heutigen Mittwoch wurde Jogi auf den "Zwischenfall" angesprochen und entschuldigte sich öffentlich.

Joachim Löw vor dem EM-Spiel Deutschland vs. Ukraine 2016
ActionPress / Wagner, Thorsten
Joachim Löw vor dem EM-Spiel Deutschland vs. Ukraine 2016

"Natürlich macht man manche Dinge im Unterbewusstsein, es war mir einfach nicht bewusst. Es ist passiert, natürlich tut es mir leid. Man ist voller Adrenalin und voller Konzentration", stellt Jogi vor laufenden Kameras klar. Außerdem verspricht er Besserung - mit einem zwinkernden Auge: "Von daher versuche ich mich in irgendeiner Form anders zu verhalten!"

Joachim Löw beim 1. Deutschlandspiel der EM 2016 in Lille
ActionPress / Wagner, Thorsten
Joachim Löw beim 1. Deutschlandspiel der EM 2016 in Lille

Bereits am Dienstagmittag fand eine PK ohne Chefcoach Jogi Löw statt. Dabei regelte Lukas Podolski (31) das Ganze voller Humor: "In der Mannschaft ist es kein Thema. Ich denke, 80 Prozent von euch und ich kraulen sich auch mal an den Eiern." Dafür gab es nicht nur eine Menge Beifall, nicht lange dauerte es nämlich, bis sich auch einige prominente Fans zu Wort meldeten. Mit Jogis Entschuldigung dürfte die Sache ja jetzt endgültig geklärt sein.

Lukas Podolski
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Lukas Podolski

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