Vier Jahre ist her, dass Michael Phelps (30) bei den Olympischen Spielen in London Geschichte schrieb, als er seine 22. Medaille holte. Nach seinem Karriereende machte der Schwimmer anschließend vor allem mit verhängnisvollen Sex-Affären und Alkoholproblemen von sich Reden. Jetzt offenbarte der Sportstar erstmals, wie schlimm diese Zeit für ihn war, die ihn fast sein Leben gekostet hätte.

Michael Phelps bei einer Geschäftseröffnung in Brasilien
AKM_GSI
Michael Phelps bei einer Geschäftseröffnung in Brasilien

Das Ende seiner Karriere ließ den Olympia-Gewinner in ein ganz tiefes Loch fallen. Er habe sich gefühlt, als habe er keine eigene Identität außerhalb des Schwimmbeckens gehabt, enthüllte der Amerikaner im Interview mit ESPN. "Es war mir alles scheißegal. Ich hatte kein Selbstbewusstsein, keinen Selbstwert. Ich habe gedacht, dass die Welt ohne mich besser dran wäre. Ich dachte mir, das Beste, was ich tun kann, ist mein Leben zu beenden", erzählte Michael Phelps dem Magazin. Diese Hoffnungslosigkeit führte dazu, dass das Leben des Sportlers völlig außer Kontrolle geriet. Der 30-Jährige feierte exzessiv, trank Alkohol ohne Ende und nahm Drogen. Erst, als er auf Drängen seiner Familie und Freunde eine Therapie machte, konnte Michael Phelps seine Probleme in den Griff bekommen.

Michael Phelps mit Freundin Nicole und Söhnchen Boomer
Instagram / Nicole M Johnson
Michael Phelps mit Freundin Nicole und Söhnchen Boomer

Mittlerweile hat der Schwimmer diese schlimme Zeit weit hinter sich gelassen. Seit Anfang 2015 ist er mit Nicole Johnson verlobt, die vor Kurzem den gemeinsamen Sohn Boomer zur Welt brachte. "Das ist eine neue Reise. Ich kann dieses nächste Kapitel in meinem Leben kaum erwarten", sagte Michael Phelps, der jetzt glücklich in die Zukunft blickt.

Michael Phelps mit Söhnchen Boomer
Instagram / Michael Phelps
Michael Phelps mit Söhnchen Boomer