Diesen Shitstorm hat Atze Schröder (50) mit Sicherheit nicht gewollt - trotzdem hat er ihn. In einem Würtschen-Werbespot, der drei Monate nach Veröffentlichung jetzt "wiederentdeckt" wurde, spielt er weniger geschmackvoll auf Gina-Lisa Lohfink (29) an und das führt zu heftiger Kritik. Nun reagiert der Comedian und entschuldigt sich öffentlich!

Atze Schröder beim Deutschen Radiopreis 2015
Oliver Hardt / Getty Images
Atze Schröder beim Deutschen Radiopreis 2015

"Ich bin absolut und ausnahmslos gegen jede Form sexueller Gewalt. Seit Jahren engagiere ich mich deshalb öffentlich und finanziell für den Verein Roterkeil.net gegen Kinderprostitution. Der Werbespot ist vor einem Jahr gedreht worden und hätte niemals veröffentlicht werden dürfen. Schon gar nicht jetzt, wo er einen Bezug herstellt, der ekelhaft ist und so nie gedacht war. Wurde er aber. Ich entschuldige mich dafür", schreibt Atze auf seiner Facebook-Seite. Bei diesen Worten allein will es der 50-Jährige aber nicht belassen: "Ich werde umgehend 20.000 Euro an Roterkeil.net spenden und eine Benefizshow spielen. Tut mir leid, dass ich so dämlich war", heißt es in seinem Statement weiter.

Gina-Lisa Lohfink
Instagram/ginalisa86
Gina-Lisa Lohfink

Gina-Lisa steht aktuell im Zusammenhang mit einem Prozess, in dem es um ihre mutmaßliche Vergewaltigung geht, im Fokus der Medien. In dem Werbeclip, der den Shitstorm auslöste, hält Atze eine Bratwurst in die Kamera und sagt: "Danach müssen Gina und Lisa erstmal in die Traumatherapie."

Atze Schröder bei "Lafer! Lichter! Lecker!"
Sascha Baumann / Getty Images
Atze Schröder bei "Lafer! Lichter! Lecker!"

Ob die 29-Jährige seine Entschuldigung angenommen hat, ist nicht bekannt. Bisher schweigt sie zu der Angelegenheit. Mehr über ihren Prozess und ihre Unterstützer erfahrt ihr im Clip.