Am Mittwoch gab es einen großen Paukenschlag für Fußball-Superstar Lionel Messi (29). Der fünffache Weltfußballer wurde von einem Gericht in Barcelona zu 21 Monaten Haft verurteilt. Zwar wird diese Strafe wohl zur Bewährung ausgesetzt, dennoch fühlt sich der Argentinier ungerecht behandelt und überlegt jetzt offenbar, Spanien den Rücken zu kehren.

Lionel und sein Vater Jorge Messi verlassen im Juni 2016 das Gerichtsgebäude in Barcelona
ActionPress
Lionel und sein Vater Jorge Messi verlassen im Juni 2016 das Gerichtsgebäude in Barcelona

Flüchtet Messi bald auf die Insel? Wenn es nach der britischen Zeitung The Sun geht, dann könnte der Zauberfloh schon bald das Trikot vom FC Chelsea überstreifen. Der Kicker soll sich nach dem Gerichtsurteil von den spanischen Behörden schikaniert fühlen. Außerdem fühle er sich angeblich von seinem Club, dem FC Barcelona, ungerecht behandelt und nicht genügend unterstützt. Ein Grund für den Ausnahmefußballer, bald das Weite zu suchen? Ganz abwegig, wie es sich im ersten Moment anhört, scheint es wirklich nicht zu sein. Denn Messis Vertrag läuft 2018 aus, Barcelona wird Schwierigkeiten haben, die hohen Gehaltsforderungen vom Weltstar weiter zu erfüllen oder sogar noch zu erhöhen. Dem Verein bleibt also noch ein Jahr, um eine hohe Ablösesumme zu kassieren. Passiert das nicht, könnte er 2018 "umsonst" zu einem anderen Verein wechseln.

Lionel Messi beim Training des FC Barcelona
WENN
Lionel Messi beim Training des FC Barcelona

Außerdem soll Messis Vater, der im Prozess übrigens auch verurteilt wurde, sich bereits mit Chelsea-Boss und Milliardär Roman Abramovich getroffen haben. Etwa um die letzten Details zu besprechen? Geld spielt beim Londoner Verein zumindest keine Rolle.

Lionel Messi beim FC Barcelona
Manuel Queimadelos Alonso/Getty Images
Lionel Messi beim FC Barcelona