Wie kann das sein? Cristiano Ronaldo (31) und Portugal werden Europameister und keiner will es sehen - zumindest nicht so viele wie erwartet. Das Finale der EM 2016 zwischen Portugal und Gastgeber Frankreich blieb vom Zuschauerinteresse her weit hinter den Erwartungen der ARD zurück.

Portugals Siegtorschütze Eder
Bai Xuefei / Xinhua
Portugals Siegtorschütze Eder

Biergarten-Wetter, Deutschland ausgeschieden - da haben viele Fußball-Fans auf das EM-Finale verzichtet. 18,8 Millionen Zuschauer verfolgten dennoch den großen Triumph Portugals am TV. Allerdings waren dies laut AGF-Zahlen viel weniger, als noch bei den letzten großen Fußball-Turnieren. Selbst das Viertelfinale zwischen Frankreich und Island eine Woche zuvor, verfolgten im Schnitt über 1,5 Millionen mehr Zuschauer. Das Endspiel vor vier Jahren lockte noch über 20 Millionen Menschen vor die Fernseher, Griechenlands Sensations-Sieg 2004 sogar 25 Millionen. Wenigstens die Marktanteile bei den 14- bis 49-Jährigen waren diesmal mit 61,9 Prozent beachtlich.

Cristiano Ronaldo bei der Siegesfeier der EM
ActionPress
Cristiano Ronaldo bei der Siegesfeier der EM

Einen Achtungserfolg erzielte die ARD aber dennoch: "Beckmanns Sportschule" sahen trotz später Sendezeit (0:17 Uhr) 2,15 Millionen Fans. Türsteher Tim Wiese (34), Herbergsvater Uwe Seeler, lecker Bierchen und ARD-Urgestein Reinhold Beckmann (60) als launigen Gastgeber – trotz aller Negativ-Kritik schlug das neue Format mit einem Marktanteil von 22 Prozent voll ein.

Moderator Reinhold Beckmann als Gast bei der NDR-Talkshow
Schultz-Coulon/WENN.com
Moderator Reinhold Beckmann als Gast bei der NDR-Talkshow

Im Finale musste Mega-Star Cristiano Ronaldo bereits nach 25 Minuten ausgewechselt werden. Was er aber bis dahin an Drama geboten hatte, war absolut titelreif. Dass CR7 ein Fußball- und Grimassen-Europameister ist, könnt ihr euch im Video ansehen.