Vier Wochen, nachdem ihr zweijähriger Sohn im Disney-Resort in Florida von einem Alligator getötet wurde, haben die trauernden Eltern Matt und Melssia Graves ihren kleinen Lane beerdigt und eine Entscheidung darüber getroffen, ob sie gerichtlich gegen den Freizeitpark vorgehen wollen. Sie werden "Disney World" nicht verklagen.

Der Strand im Disney Resort, an dem Lane Graves getötet wurde
Getty Images
Der Strand im Disney Resort, an dem Lane Graves getötet wurde

"Melissa und ich fühlen uns wie zerbrochen", heißt es in dem Statement, das das Ehepaar heute veröffentlichte und das unter anderem dem amerikanischen Magazin People vorliegt, "wir werden und jetzt ganz auf das zukünftige Wohlergehen unserer Familie konzentrieren und keinen Prozess gegen 'Disney' anstreben. Wir werden für alle Zeit damit zu kämpfen haben, zu verstehen, warum dies unserem süßen Baby Lane zugestoßen ist. Mit jedem Tag, der vergeht, wird der Schmerz größer, aber wir wissen das Ausmaß an Sympathie und die herzlichen Botschaften, die wir erhalten haben, sehr zu schätzen. Wir wissen, dass wir Lane nie zurückbekommen können und deshalb haben wir vor, seinen Geist mithilfe der 'Lane Thomas Foundation' am Leben zu erhalten."

Lane Graves
Splash News
Lane Graves

Statt sich in einen Rechtsstreit verwickeln zu lassen, wollen sich Matt und Melissa nach dem Verlust ihres Sohnes nun ganz auf sich und ihre Tochter und die von ihnen ihrem getöteten Kind zu Ehren gegründete Charity-Organisation kümmern, die eingehende Spenden an andere Wohltätigkeitsorganisationen weiterleitet.

Strandabschnitt im Disney-Resort, an dem die Alligatorattacke geschah
Getty Images
Strandabschnitt im Disney-Resort, an dem die Alligatorattacke geschah