Endlich schien der Scheidungsfall abgeschlossen zu sein. Drei Monate hatten sich Amber Heard (30) und Johnny Depp (53) bekämpft, nun haben sie sich nach dem hässlichen Rosenkrieg nach langem Hin und Her außergerichtlich geeinigt. Amber lässt ihre Gewaltvorwürfe fallen, im Gegenzug kriegt sie sieben Millionen Dollar, so der Deal. Doch jetzt begingen ihre Anwälte einen folgenschweren Fehler, der Amber im schlimmsten Fall diese Millionen wieder kosten könnte.

Johnny Depp und Amber Heard in Venedig
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Johnny Depp und Amber Heard in Venedig

"Unsere Beziehung war immer sehr leidenschaftlich und manchmal auch impulsiv, aber immer durch Liebe verbunden. Keine der beiden Parteien hat falsche Anschuldigungen zum Zweck der finanziellen Bereicherung gemacht. Es gab nie die Absicht, jemandem psychische oder emotionale Schäden zuzufügen", so lautete das den Scheidungsdeal abschließende und so wichtige Statement. Keine der Seiten steht damit als Lügner oder Schuldiger dar - dies war die Grundlage für die außergerichtliche Einigung. Doch Ambers Anwälte veröffentlichten darüber hinaus eine Mitteilung, dass Amber "in der Meinung der Öffentlichkeit rehabilitiert" worden sei. Ein folgenschwerer Satz, der dazu hätte führen können, dass die Einigung hinfällig geworden wäre.

Amber Heard auf dem Weg zum Verhör durch Johnny Depps Anwalt
Nicht vorhanden
Amber Heard auf dem Weg zum Verhör durch Johnny Depps Anwalt

Mit dieser Äußerung hatte es nun nämlich wieder so geklungen, als habe Amber Heard die wahre Version der Ereignisse geschildert – inklusive der Vorwürfe der häuslichen Gewalt. Ein Rückschritt nach dem schwer umkämpften Deal, der eben sowohl Ambers, als auch Johnnys Ruf retten soll und zudem erfordert, dass sich keine an dem Fall beteiligte Partei weiter offiziell zu dem Fall äußert. Kostet dieser Fauxpas die 30-jährige Schauspielerin die nun gerade erst gewonnenen sieben Millionen Dollar, indem Johnny zum Beispiel nun neu verhandelt?

Johnny Depp bei einem Konzert mit seiner Band "Hollywood Vampires" in 2016 Stockholm
WENN/ Mats Andersson
Johnny Depp bei einem Konzert mit seiner Band "Hollywood Vampires" in 2016 Stockholm

Wahrscheinlich nicht, denn Ambers Anwältin Samantha Spector betrieb sofort Schadensbegrenzung und entschuldigt sich laut The Sun öffentlich: "Das Statement ist unwahr und wir ziehen es ohne Einschränkung zurück. Die Behauptung, Amber sei in der Meinung der Öffentlichkeit rehabilitiert worden, ist unwahr. Wir bedauern unseren Fehler und entschuldigen uns bei Johnny Depp."

Amber Heard vs. Johnny Depp: Hat der Anwaltfehler Konsequenzen oder bleibt die Einigung bestehen?

  • Die Einigung bleibt bestehen - Ambers Anwälte haben sich ja entschuldigt
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