Während Alexis Arquettes (47) berühmte Familie gerade den schlimmen Verlust verkraften muss, haben die Spekulationen rund um die Todesursache bereits begonnen. Insider verrieten, dass der Transgender-Star an den Folgen von AIDS gestorben sei und berichteten, wie sehr die Alexis zuletzt gelitten habe.

Alexis Arquette auf dem Weg zur Geburtstagsparty ihres Bruders David Arquette im Jahr 2015
Roshan Perera / Splash News
Alexis Arquette auf dem Weg zur Geburtstagsparty ihres Bruders David Arquette im Jahr 2015

In den Statements, die Alexis' Geschwister bisher veröffentlichten, war schlicht von einer Erkrankung die Rede, die der 47-Jährigen am Sonntagmorgen schlussendlich das Leben gekostet habe. Radar Online erfuhr nun aber, dass es sich bei der Krankheit um das Immundefektsyndrom AIDS handelte. Robert Dupont, ein Freund der Verstorbenen, erzählte dem Magazin, dass Alexis aufgrund eines bösartigen Tumors und einer Infektion gestorben sei, am Ende sogar im künstlichen Koma gelegen habe. Der 56-jährige Dupont führte zudem noch aus, wie hart Alexis Arquettes Leben mit der immer noch mit vielen schlimmen Vorurteilen behafteten Erkrankung gewesen sei.

Alexis Arquette, Rosanna Arquette, Richmond Arquette, Patricia Arquette, David Arquette
Jody Cortes / WENN.com
Alexis Arquette, Rosanna Arquette, Richmond Arquette, Patricia Arquette, David Arquette

"Sie arbeitete als Künstlerin und lebte in einem 'Actors Fund'-Heim für Menschen mit HIV und AIDS in Hollywood", erläuterte Dupont, "sie hasste es dort. Immer wieder brachen Leute in ihr Apartment ein und sie tranken jede Menge Alkohol und nahmen Drogen. Alexis hasste das. Sie hat nie Drogen genommen und nie etwas getrunken. Ihre Familie bot ihr an, dass sie bei ihnen wohnen könnte, aber sie wollte unabhängig bleiben."

Transgender-Schauspielerin Alexis Arquette
Brad Barket / Freier Fotograf (Getty)
Transgender-Schauspielerin Alexis Arquette

Auch eine zweite, namentlich nicht genannte Quelle bestätigte, dass Alexis Rauschmittel nie angefasst habe und berichtete über ihren Zustand in der letzten Zeit: "Am Ende hatte sie so starke Schmerzen, aber sie wollte nicht aufgeben. Sie hielt durch so gut sie konnte und war eine echte Kämpferin. Alexis war schon so lange krank. (...) Es ist einfach alles so traurig."