Das Drama geht weiter: Gina-Lisa Lohfink (30) wurde im August von einem Berliner Gericht wegen falscher Verdächtigung schuldig gesprochen. Sie hatte zwei Männer der Vergewaltigung und Betäubung mit K.-o.-Tropfen bezichtigt, ein Video von der Sex-Nacht landete im Netz. Nach Abschluss des langwierigen Prozesses will einer der Herren, Sebastian Castillo Pinto, sie nun erneut verklagen.

Gina-Lisa Lohfink und ihr Anwalt Burkhard Benecken im Amtsgericht Tiergarten
Clemens Bilan / Getty Images
Gina-Lisa Lohfink und ihr Anwalt Burkhard Benecken im Amtsgericht Tiergarten

Bereits am Donnerstag habe sein Anwalt die Klage auf Unterlassung bei Gericht eingereicht, berichtet der Spiegel. Gina-Lisa habe "die Vorwürfe auch nach dem Urteil in den Medien verbreitet" – und daran wolle man sie nun hindern. Pinto hatte schon häufiger betont, dass ihre Behauptungen seinen Ruf schädigen würden, und er so seiner Arbeit nicht mehr vernünftig nachgehen könne.

Sebastian Castillo Pinto am Berliner Gericht
ActionPress
Sebastian Castillo Pinto am Berliner Gericht

Sollten die Richter der Anklage nun stattgeben, droht der Blondine ein saftiges Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro. Nach der Veröffentlichung des Abrechnungs-Songs von Pinto dürfte das Gina-Lisa jetzt wohl den Rest geben.

Gina-Lisa Lohfink vor dem Amtsgericht Tiergarten im August 2016
Adam Berry / Getty Images
Gina-Lisa Lohfink vor dem Amtsgericht Tiergarten im August 2016

Erfahrt im Video nochmal alle Details zum Prozess zwischen Gina-Lisa und ihren vermeintlichen Peinigern.