Nach "Die Partei" kommt "Die Barthei" und nach Joachim Gauck (76) Mario Barth (44) als Bundespräsident? Eigentlich steht es bereits fest: Außenminister Frank-Walter Steinmeier (60) soll im nächsten Jahr in die Fußstapfen von Joachim Gauck treten – so will es zumindest die Große Koalition. "Die Barthei" ist damit aber nicht zufrieden: Sie will, dass Comedian Mario Barth das Amt im Schloss Bellevue einnimmt.

Joachim Gauck beim Tag der Deutschen Einheit 2016
Carsten Koall/Getty Images
Joachim Gauck beim Tag der Deutschen Einheit 2016

"Für Deutschland! B-ildung, A-ufklärung, R-echereche, T-atendrang, H-offnung. Mario Barth ist 'Unser Kandidat'", heißt es – nicht ganz ernst gemeint – auf der Facebook-Seite der Satire-Gruppe. Weiter ist im Info-Text zu lesen: "Mario Barth soll unser Bundespräsident werden. Wir wollen Mario Barth als Bundespräsidenten, weil er schonungslos aufdeckt, was in D verkehrt läuft!" Damit spielen die Betreiber der Seite auf "Mario Barth deckt auf", die Show des 44-Jährigen an. Zudem werden auf der Social-Media-Page die vermeintlich "krassesten" Fälle des Berliners präsentiert.

Mario Barth, Comedian
WENN.com
Mario Barth, Comedian

Mario Barth selbst steckt natürlich nicht hinter dieser Aktion, er wird ja eher durch den Kakao gezogen. Ins Leben gerufen wurde die Seite von "Die Partei"-Mitglied Matthias Seeba-Gomille (34). Gegenüber Puls erzählt er mit einem zwinkernden Auge: "Im Hinblick auf den Bundestagswahlkampf 2017 haben wir uns überlegt, wie wir uns noch bürgernäher positionieren können. Da fiel uns dann glücklicherweise Mario Barth in die Hände. Da haben wir einfach eine kleine Splittergruppe mit unserem Ortsverband Treptow/Köpenick gegründet und haben diese dann 'Die Barthei' genannt." Ernst zu nehmen sei die ganze Aktion natürlich nicht, auch wenn einige der knapp 7.000 Follower doch daran glauben: "Also ein paar Leute schimpfen und beschimpfen uns und ein paar Leute freuen sich darüber."

Mario Barth
Facebook/mario.barth
Mario Barth