Einen Tag nach Star Wars-Star Carrie Fisher (✝60) ist deren Mutter Debbie Reynolds (✝84) an einen Schlaganfall gestorben. Das Leben der Hollywood-Ikone war nicht nur beruflich, sondern auch privat eine wilde Achterbahnfahrt. Insbesondere ihr aufregendes Liebesleben sorgte in den späten 1950er Jahren für den Mega-Skandal: Ihre beste Freundin Elizabeth Taylor spannte ihr den Ehemann aus. Konnte Debbie ihr das jemals verzeihen?

Debbie und ihr damaliger Ehemann Eddie Fisher waren seht gut mit Hollywood-Star Elizabeth Taylor (✝79) und Filmproduzent Michael Todd befreundet. Nachdem Michael bei einem Flugzeugabsturz 1958 gestorben war, kümmerte sich Eddie um die trauernde Witwe. Doch nicht nur das: Sie begannen eine Affäre, verliebten sich und der Sänger verließ seine Familie für Elizabeth kurz nach der Geburt von Tochter Carrie. Diese Entscheidung sorgte für den größten Filmskandal seiner Zeit. Die Öffentlichkeit schlug sich auf die Seite der sitzen gelassenen Ehefrau.

Nichtsdestotrotz machte die Schauspielerin reinen Tisch: Mit ihrer ehemals besten Freundin soll sie sich ausgesöhnt haben und drehte 2001 sogar den gemeinsamen Film "These Old Broads", dessen Drehbuch von Carrie geschrieben wurde. Bestätigt hat Debbie die Versöhnung 2015 während eines TV-Auftritts bei "Good Morning America". "Elizabeth und ich waren zufällig auf dem gleichen Kreuzfahrtschiff. Sie schickte mir eine Notiz, um mir mitzuteilen: 'Lass uns das vergessen'." Mit dieser Geste wurde das Kriegsbeil zwischen den beiden Filmikonen bis zu Elizabeths Tod 2011 begraben.

Mehr zu Debbies Tod erfahrt ihr hier:

Billie Lourd, Todd Fisher & Carrie Fisher auf einer Filmpremiere
Ethan Miller/Getty Images
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Elizabeth Taylor, um 1975
Getty Images
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Carrie Fisher, Debbie Reynolds und Billie Lourd bei den 21. Screen Actors Guild Awards, Januar 2015
Getty Images
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