Nach ihrem Schlaganfall vor neun Jahren kämpft sich Komikerin Gaby Köster (55) wieder zurück ins Leben. Jetzt wurde ihr harter Weg nach dem Schicksalsschlag verfilmt: Zu schnulzig und realitätsfern oder eine absolute Punktlandung?

Der Film "Ein Schnupfen hätte auch gereicht", der eben bei RTL ausgestrahlt wurde, zeigt Gaby zwischen ihrem Schlafanfall 2007 und heute – teils mit dokumentarischem Material, teils gespielt von Schauspielerin Anna Schudt (43). Anstatt bei der Verfilmung von Gabis Buch jedoch auf ein Drama zu setzen, entschieden sich die Macher für eine eher witzige Darstellung der Thematik. 80er-Jahre-Witze und teilweise eher platte Sprüche dominieren den Film. Doch kommt das bei den Zuschauern überhaupt an? Die Fans bei Twitter sind sich nicht ganz einig. Unter dem Hashtag #GabyKöster schreiben sie "Sehr schöner Film gewesen! Respekt" aber auch "Wieso lässt sich #GabyKöster für diesen Mist einspannen? Die Niveau-Latte bei #puppenstars liegt in #Abyss ähnlichen Untiefen". Auch in den Medien war der Film vorab schon als "Gefühlskino mit platten Gags" (stern) kritisiert worden.

Es ist nicht der erste Film, der versucht, den Menschen ein ernstes Thema mithilfe von Humor näher zu bringen. Das wohl beste Beispiel: Der Kinohit "Honig im Kopf" von und mit Til Schweiger (53). Er schaffte es in der Tragikomödie, die Balance zwischen Witz und Verzweiflung zu schaffen. Was meint ihr, konnte euch der Film über den Weg von Gaby überzeugen? Stimmt in der Umfrage ab.

Was meint ihr, konnte euch der Film überzeugen?9273 Stimmen
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Ja, ein sehr toller Film!
2741
Nein, mir hat der Film nicht gefallen


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