Cristiano Ronaldo (32) darf mit Fug und Recht als einer der größten Superstars der Welt bezeichnet werden. Ganze vier Mal wurde der Portugiese bereits von der FIFA zum "Weltfußballer des Jahres" gekürt. Doch jetzt könnten schwere Zeiten für den Sportler anbrechen. Ihm wird vorgeworfen, eine Menge Steuern hinterzogen zu haben. Jetzt spricht der 32-Jährige.

Statt auf dem Fußballplatz muss sich Cristiano wohl demnächst vor Gericht beweisen. Knapp 15 Millionen Euro Steuern soll der amtierende Europameister laut einer Anklage der Staatsanwaltschaft Madrid zwischen 2011 und 2014 hinterzogen haben – "bewusst" und "freiwillig". In einem Statement seiner Agentur Gestifute weist er jetzt sämtliche Anschuldigungen zurück: "Es gibt keine systematische Steuerhinterziehung." Schon nach Bekanntwerden der Vorwürfe vor einem Monat teilte sein Sprecher mit, Ronaldo habe zwar nicht alle Steuern bezahlt, aber auf keinen Fall mit der Absicht, zu betrügen.

Das umstrittene Firmengeflecht, das Cristiano schon seit seiner Zeit bei Manchester United besitzt, verwaltet all seine Gelder in Irland und British Virgin Islands. Seine Geschäfte sollen sowohl den britischen als auch den spanischen Steuerbehörden bekannt gewesen sein. Laut Gestifute wolle man jetzt Dokumente vorlegen, die die Unschuld des portugiesischen Sportlers beweisen. "Ich bin kein Heiliger, aber auch kein Teufel", machte der Fußballer nach dem Sieg der spanischen Meisterschaft im Mai klar. Ob der Richter das wohl genauso sieht?

Cristiano Ronaldo in CardiffJAVIER SORIANO/AFP/Getty Images
Cristiano Ronaldo in Cardiff
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Cristiano Ronaldo
Cristiano Ronaldo beim FIFA Ballon d'Or Gala 2014 in ZürichGetty Images
Cristiano Ronaldo beim FIFA Ballon d'Or Gala 2014 in Zürich


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