Ein britisches Gericht hat Boris Becker (49) am Mittwoch überraschend für bankrott erklärt. Die Privatbank Arbuthnot Latham & Co hat in einem Verfahren die Begleichung von Boris Schulden eingefordert. Die Tennislegende soll seit 2015 mit den Zahlungen in Verzug sein. Die Richterin kannte offenbar keine Gnade und zog die Reißleine. Nun klärt Beckers Anwalt allerdings auf: Der Sportler ist nicht pleite!

"Mein Mandant war überrascht und enttäuscht, dass sich die gegnerische Bank in einem konkreten Zivilverfahren in Großbritannien entschieden hatte, Klage gegen ihn einzureichen", erklärte Rechtsanwalt Prof. Dr. Christian Schertz jetzt in einer Presseerklärung. Boris habe vorgehabt, das Darlehen binnen eines Monats in voller Höhe zurückzuzahlen. "Es ist enttäuschend, dass sein Antrag darauf, insofern den heutigen Gerichtstermin bis dahin zu verschieben, zurückgewiesen wurde", hieß es weiter.

Der Richterin hätten allerdings Beweise gefehlt, dass der Sportler seinen Schuldenberg zeitnah begleichen könnte, und erklärte ihn daher für bankrott. "Tatsächlich hat mein Mandant bereits gegenüber englischen Medien erklärt, dass seine Einkünfte hinreichend veröffentlicht sind und es klar ist, dass er die Mittel hat, um diese Schuld zu begleichen." Der 49-Jährige beantrage nun die Aufhebung der Verfügung.

Boris Becker bei den Laureus World Sports Awards 2017Christian Alminana / Getty Images
Boris Becker bei den Laureus World Sports Awards 2017
Boris Becker bei den U.S. Open 2015Matthew Stockman/Getty Images
Boris Becker bei den U.S. Open 2015
Boris BeckerJohn Phillips/GettyImages
Boris Becker


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