Lena Headey (43) ist nicht nur vor der Kamera richtig tough: In der US-amerikanischen Erfolgsserie Game of Thrones spielt sie die Adlige Cersei Lannister, die für Macht und ihre Kinder über Leichen geht. Auch im wahren Leben führt die Schauspielerin einen erbitterten Scheidungs- und Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann Peter Loughran um Söhnchen Wylie. Doch schon direkt nach dessen Geburt musste Lena Schlimmes durchmachen: Sie litt an Depressionen und stand trotzdem jeden Tag am Set für die Dreharbeiten.

2010 kam ihr Kind auf die Welt und schon kurz darauf begann die Arbeit für die erste Staffel "Game of Thrones". Die Zeit sei für Lena im Nachhinein wirklich schrecklich gewesen. "Ich litt an postnatalen Depressionen, aber ich wusste es nicht", erklärte sie kürzlich im Interview mit The Edit. Diese Form des Stimmungstiefs entsteht nach der Entbindung, tritt aber zum Teil erst Wochen oder Monate danach auf und wird häufig mit dem klassischen Baby-Blues verwechselt. Erst ein Mediziner am Set machte sie darauf aufmerksam: "Ich ging zum Arzt für einen medizinischen Check-up und bin einfach in Tränen ausgebrochen."

Nach der Diagnose suchte Lena sich professionelle Hilfe und konnte ihre Depression so überwinden: "Ich wurde von einem großartigen Typen behandelt und der hat mich in Ordnung gebracht. Aber ich habe das erste Jahr in dieser Phase verbracht, in der ich Mutterschaft und eine komische, persönliche Zeit unter einen Hut bringen musste. Das war schwierig."

"Game of Thrones"-Darstellerin Lena Headey, Januar 2019
Rich Fury/Getty Images
"Game of Thrones"-Darstellerin Lena Headey, Januar 2019
Kit Harington und Rose Leslie bei den Olivier Awards 2017
Getty Images
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Maisie Williams, Emilia Clarke, Sophie Turner und Kit Harington, "Game of Thrones"-Schauspieler
Getty Images
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Ich finde es sehr mutig, dass sie trotzdem weitergearbeitet hat.
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Sie hätte die Arbeit sofort abbrechen sollen.


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