Dieser Mann hat schon vieles erlebt! Sir Elton John (70) kannte nicht nur Linkin Park-Sänger Chester Bennington (✝41), sondern auch Soundgarden-Frontmann Chris Cornell (✝52) gut. Beide Künstler begingen im Abstand von etwa zwei Monaten Selbstmord. Die Musiklegende äußert sich jetzt sehr emotional zu den tragischen Todesfällen.

"Sehr traurige Wochen liegen hinter uns. Wir haben Chester und Chris verloren. Ich hatte sie beide erst vor Kurzem noch getroffen, sie waren so liebenswerte Jungs", bekundet der 70-Jährige seine Trauer in der Radio-Sendung Beats 1. Elton John, dessen Gitarrist Bob Birch 2012 ebenfalls Suizid begangen hat, weiß um den großen Druck im Show-Business: "Künstler haben von Haus aus den Hang, etwas destruktiver zu sein, egal ob Schauspieler, Sänger oder Maler. Um es mit den Worten zu sagen, die Jim Carrey (55) nach dem Selbstmord seines Schauspielkollegen Philip Seymour Hoffman (✝46) benutzt hat: "Manchmal wird dir der Lärm einfach zu viel."

Der Brite ruft die Fans auf, die zwei Sänger nicht wegen ihres Suizids, sondern wegen ihrer musikalischen Hinterlassenschaft in Erinnerung zu behalten: "Die beiden waren unglaublich talentierte, hinreißende Musiker. Ihre wundervollen Songs haben Millionen Menschen mitgerissen, mich eingeschlossen." Nach diesem ergreifenden Statement wendet er sich direkt an die Familien: "Ich sende euch meine Liebe, vergesst nie ihre Musik! Chester und Chris sind einfach zu früh gegangen."

Chris Cornell mit seiner Tochter 2016
Getty Images
Chris Cornell mit seiner Tochter 2016
Elton John bei einem Konzert in New York
Dimitrios Kambouris / Getty
Elton John bei einem Konzert in New York
Linkin Park, Oktober 2017
Getty Images
Linkin Park, Oktober 2017
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Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
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Ich glaube nicht, dass alle Künstler den Hang dazu haben, depressiv zu werden.


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