Geht es hinter den Grammy-Kulissen etwa nicht mit rechten Dingen zu? Jedes Jahr wieder sorgt der Gedanke daran, einen der beliebten Musikpreise abzustauben, bei den Topstars der Branche für schwitzige Hände. Sängerin Lorde (21) scheint in diesem Jahr hingegen deutlich weniger Feuer und Flamme für die Awards zu sein: Sie cancelte jetzt sogar ihren Auftritt!

Weil sie, anstatt einen eigenen Song zu performen, nur als Teil eines Tom Petty (✝66)-Tributs auf der Bühne stehen sollte, soll sich die 21-Jährige laut TMZ dazu entschlossen haben, lieber komplett auf den Gig zu verzichten. Während man diesen Schritt zunächst durchaus mit einem Augenrollen quittieren könnte, scheint hinter Lordes Entscheidung aber weit mehr zu stecken. Im Gegensatz zu der Brünetten sollen ihre vier männlichen Konkurrenten Jay-Z (48), Bruno Mars (32), Childish Gambino und Kendrick Lamar (30) – sie alle sind nominiert für die Kategorie Album des Jahres – das Angebot, einen eigenen Titel zu performen, nämlich erhalten haben. Eine bewusst diskriminierende Entscheidung der Veranstalter?

Bereits Anfang 2017 waren Vorwürfe laut geworden, die Grammy-Jury würde nicht alle Künstler gleich behandeln. So hatte Solange Knowles (31), die jüngere Schwester von Megastar Beyoncé, den Verdacht in den Raum gestellt, die Verantwortlichen würden sich in ihren Entscheidungen durch rassistische leiten lassen.

Musikerin Lorde bei einem Konzert in Los Angeles, 2018
Getty Images
Musikerin Lorde bei einem Konzert in Los Angeles, 2018
Jay-Z, Blue Ivy und Beyoncé bei den Grammy Awards 2018
Christopher Polk / Getty Images
Jay-Z, Blue Ivy und Beyoncé bei den Grammy Awards 2018
Beyonce, Jay-Z und Blue Ivy bei den Grammy Awards 2018
Christopher Polk / Getty Images
Beyonce, Jay-Z und Blue Ivy bei den Grammy Awards 2018


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