Fake-Piercings: So täuschte Chappell Roan bei den Grammys
Chappell Roan (27) ließ am Sonntagabend in Los Angeles die Köpfe drehen: Auf dem roten Teppich der Grammys 2026 zeigte die Sängerin ein bordeauxrotes Mugler-Ensemble, das wie frei schwebender Chiffon über ihrer Haut lag und scheinbar nur von Metallpiercings gehalten wurde. Der Auftritt vor der Crypto.com Arena sorgte sofort für weltweite Diskussionen – doch der vermeintlich nackte Look war eine perfekt geplante Täuschung. Make-up-Artistin Sasha Glasser setzte auf hautfarbene Brustprothesen, die die Illusion komplettierten und zugleich die spektakuläre Drapierung stützten. Mit Stylistin Genesis Webb an ihrer Seite präsentierte Chappell den Look, über den an diesem Abend alle sprachen – und sie kommentierte die Aufregung später selbstironisch.
Gegenüber Allure erklärte Sasha die Technik hinter der Illusion: "Die Idee war, dass sie nicht so nackt ist", sagte sie. Verwendet wurden spezielle, silikonbasierte Pasties des Brands Out Of Kit, auf den Hautton der Sängerin gemalt und mit medizinischem Telesis-Kleber verstärkt. Damit die Metallringe die Konstruktion sicher tragen, legte das Team unter die Prothesen ein kleines Stück Power Mesh. "Es hilft, wenn man gute Prothesen hat, aber es ist auch ein Zeugnis unserer Skills", sagte die Künstlerin dem Magazin. Die temporären Tattoos, die über Brust und Rücken wanderten, entstanden in letzter Minute: Weil die Entscheidung erst in der Nacht vor dem Auftritt fiel, druckte Sasha die Motive kurz vor Ladenschluss im Copyshop. Chappell selbst reagierte entspannt auf die Debatte: "Ich kichere, weil ich dieses Outfit gar nicht so unverschämt finde."
Der Look wurde mit auffälligen Accessoires abgerundet: Chappell wählte eine goldene Diamantkette, die perfekt zum metallisch schimmernden Outfit passte, sowie glitzernde Ohrringe. Ihre berühmten roten Locken stylte die Sängerin zu Fischgrätenzöpfen und verspieltem Pony. Auf dem roten Teppich verriet sie E! News: "Die Atmosphäre hier ist einfach überstimulierend, aber ich freue mich total darauf, das alles heute Abend zu genießen." Trotz ihrer Grammy-Nominierungen mit dem Song "Subway" und dem Wirbel um das Outfit blieb Chappell gelassen. Bereits vor sechs Monaten hatte die Sängerin in Vogue betont: "Es gibt kein Album. Es gibt keine Sammlung von Songs."








