Der 14. März 2018 wird für immer in die Geschichte eingehen. Es ist der Tag, an dem Wissenschaftslegende Stephen Hawking (✝76) nach langer Krankheit friedlich eingeschlafen und in die Weiten des Universums hinabgeglitten ist. Dass der bekannte Brite seit seiner Studentenzeit unter der Nervenkrankheit ALS gelitten hat, ist kein Geheimnis. Jetzt kommen allerdings erschreckende Details ans Licht, die zeigen, wie schlimm es vor seinem Tod wirklich um ihn stand.

Er hatte einen scharfen Verstand, körperlich ging es dem Physiker allerdings schlechter und schlechter. Seit 1968 war Stephen Hawking auf den Rollstuhl angewiesen, 17 Jahre später verlor er seine Fähigkeit zu sprechen und konnte sich nur noch mit einem Sprachcomputer verständigen. Doch die wahren Probleme seines Alltags sollen nicht direkt mit seiner Krankheit zu tun gehabt haben. Wie einer seiner Betreuer bereits im Jahr 2004 gegenüber The Times verriet, soll er viel mehr unter dem Zusammenleben mit seiner Ex-Frau Elaine Mason gelitten haben: "Sie beschimpft ihn, nennt ihn Krüppel und einen Invaliden, was ihn ziemlich fertig macht. (...) Ihr Mund ist wie ein Abwasserkanal." Und es kam noch schlimmer, denn bei verbalen Quälereien soll es nicht geblieben sein.

So habe sie ihm des Öfteren Hilfsmittel wie seine Sprechhilfe entzogen, ihn bei der körperlichen und hygienischen Pflege vernachlässigt und dabei zugesehen, wie er sich als einzigen Ausweg selbst verletzt. Folglich musste er sich hin und wieder in der Notaufnahme behandeln lassen, unter anderem wegen Kratzern im Gesicht, aufgerissenen Lippen, blauen Augen und einem gebrochenen Arm. Furchtbare Anschuldigungen, die von ihm bis zu seinem Tod unkommentiert geblieben sind.

Stephen Hawking bei der Premiere zu "The Theory of Everything"JUSTIN TALLIS/AFP/Getty Images
Stephen Hawking bei der Premiere zu "The Theory of Everything"
Stephen Hawkings Ex-Frau Elaine MasonGetty Images
Stephen Hawkings Ex-Frau Elaine Mason
Stephen Hawking bei den British Academy Film Awards 2015 in LondonDaniel Deme/WENN.com
Stephen Hawking bei den British Academy Film Awards 2015 in London
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Mit Sicherheit, Stephen Hawking hat immer so mitgenommen gewirkt
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Nein, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen


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