Es war der Aufreger der diesjährigen ECHO-Verleihung: Kollegah (33) und Farid Bang (31) waren für einen Preis nominiert – mit einem Album, auf dem die Rapper antisemitisches Gedankengut verbreitet haben sollen. Das Duo durfte den Award sogar in Empfang nehmen, jedoch nicht, ohne zuvor harsche Kritik von Campino (55) anzuhören. Nach der Verleihung machte Kollegah nochmals klar, dass er das Anti-Statement des Kultrockers auf der Bühne richtig daneben fand.

Auf der After-Show-Party erklärte der 33-Jährige, der sich für die Zeilen inzwischen entschuldigt hat: Er habe sich lieber positive Stimmung auf der Stage gewünscht – immerhin sei es eine Feier gewesen. Die Ansage des Tote Hosen-Frontmannes habe er als Eigen-PR auf Kosten der Diskussion empfunden. "Da fand' ich das doch ein bisschen... Im Hip-Hop sagt man 'Bitch-Move'", sagte Kollegah im Interview mit Bild. Wesentlich besser habe Rea Garvey (44) seiner Meinung nach die Sache gelöst.

Der Reamonn-Sänger hatte sich im Vorfeld ebenfalls gegen die umstrittene Textzeile ausgesprochen und sei dann backstage bei der ECHO-Verleihung auf Kollegah zugegangen. "Wir haben geredet und er hat mir dann auch die Hand gegeben, wie Männer. An dieser Stelle auch nochmal Probs an Rea, geile Aktion gewesen, so geht's also auch", meinte der Rapper zufrieden. Campinos Statement in der Show bezeichnete er als stillos und als Aufspielerei.

Farid Bang und Kollegah beim ECHO 2018Andreas Rentz/Getty Images
Farid Bang und Kollegah beim ECHO 2018
Rea Garvey beim ECHO 2018Andreas Rentz / Getty Images
Rea Garvey beim ECHO 2018
Campino beim ECHO 2018 in BerlinAndreas Rentz/Getty Images
Campino beim ECHO 2018 in Berlin
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Nein, Campino hat genau richtig seine Meinung öffentlich geäußert!


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